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Internationalisierung: Deutsche Onlinehändler schöpfen Potenzial nicht aus

24.10.17 Was den grenzüberschreitenden E-Commerce betrifft, sind deutsche Shopbetreiber im internationalen Vergleich weniger aktiv. Weniger als 60 Prozent der Onlinehändler sind außerhalb des deutschsprachigen Raums vertreten. Von denen, die Cross-Border-Handel betreiben, machen zwei Drittel (68 Prozent) weniger als zehn Prozent ihres Online-Umsatzes im internationalen Geschäft.

  (Bild: Bankenverband)
Bild: Bankenverband
Bild: Bankenverband unter Creative Commons Lizenz by-nd
Nur 18 Prozent der deutschen Onlinehändler haben Kunden aus dem Ausland. Damit liegt Deutschland in der Rangliste der Beliebtheit der internationalen Handelsplätze auf dem 6. Rang. Nur 14 Prozent der weltweiten Kunden kaufen in deutschen Online-Shops - deutlich weniger etwa als in den USA (45 Prozent). Dabei sind internationale Kunden eher bereit als deutsche, grenzüberschreitend einzukaufen. Nur jeder vierte einheimische Online-Shopper (27 Prozent) kauft im Ausland ein, der Anteil bei den europäischen Nachbarn liegt teils deutlich höher: Portugiesen kaufen zu 87 Prozent außerhalb der Landesgrenzen, Tschechen zu 49 Prozent und Iren zu 67 Prozent. Hauptgrund für den Einkauf im Ausland ist die Verfügbarkeit eines Artikels. 66 Prozent der Online-Shopper nennen diese Motivation für ihre Entscheidung zum Cross-Border-Click. Am beliebtesten sind beim Online-Einkauf außerhalb der Landesgrenzen die Sparten Kleidung, Schuhe und Modeaccessoires (33 Prozent der Nennungen), Consumer Electronics (21 Prozent) sowie Bücher, Musik und Medien (14 Prozent).

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Zwei Drittel aller deutschen Online-Händler (68 Prozent) machen weniger als 10 Prozent ihres Umsatzes durch internationale Käufer.
(chart: Oxid eSales)


Eines der größten Hindernisse beim Aufbau eines Online-Shops für internationale Kunden ist die Sprache. So ist es nicht verwunderlich, dass die deutschen Online-Händler grenzüberschreitend am aktivsten in denjenigen Ländern sind, in denen die Sprachbarriere (teilweise) entfällt: In Österreich sind 89 Prozent der international tätigen deutschen Online-Händler aktiv, in der Schweiz 77 Prozent. Doch auch die anderen Nachbarländer sind für deutsche Online-Händler attraktiv: Die Niederlande (73 Prozent) und Frankreich (72 Prozent) belegen die Ränge drei und vier bei den Absatzmärkten. Außerhalb der EU folgen die USA (33 Prozent) und Russland (21 Prozent). China ist mit nur 14 Prozent ein vergleichsweise kleiner Absatzmarkt.

Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie Internationalisierung der deutschen Digitalwirtschaft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen von OXID eSales zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und TextMaster zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen . 100 Online-Händler mit Sitz in Deutschland wurden dazu im Sommer 2017 befragt.

(Autor: Susan Rönisch )

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