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Online-Handel wächst immer noch kräftig weiter

21.07.2021 Nach einem extrem fordernden Jahr 2020 kann der Handel nun auch wieder stationär verkaufen - doch bei vielen Verbrauchern haben sich inzwischen die Lebensgewohnheiten und damit das Einkaufsverhalten verschoben. Wie sehr, will der Salesforce-Shopping-Index in Zahlen fassen.

 (Bild: Photo by freestocks.org on Unsplash)
Bild: Photo by freestocks.org on Unsplash
Zunächst zeigt sich international ein deutlich geringeres Wachstum als im Vorjahresquartal - im zweiten Quartal stieg der Online-Handel weltweit um drei Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2020. Das ist mehr, als es klingt: Denn die drei Prozent Plus folgen auf einen massiven Anstieg um 71 Prozent im Vorjahr. Damit zeigt der Salesforce-Shopping-Index zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , in dem die Daten von mehr als einer Milliarde Käufern weltweit ausgewertet wurden, dass der Online-Handel auch nach diesem rapiden Sprung keine Sättigung erreicht hat, sondern weiter wächst.

Deutschland zeigt überdurchschnittliches Wachstum

Für Deutschland fällt das kontinuierliche Wachstum deutlich stärker aus: Der Umsatz des Online-Handels wuchs im zweiten Quartal 2021 im Vorjahresvergleich um neun Prozent - nach einem Anstieg um 68 Prozent im zweiten Quartal 2020. Damit setzt sich die Digitalisierung des Einkaufs und der Einkaufserlebnisse auf gutem Niveau fort. In europäischen Nachbarmärkten wie Frankreich (+ 16 Prozent) oder Großbritannien (+ 17 Prozent) fiel das Wachstum allerdings noch stärker aus. In den USA zeigte sich dagegen ein Rückgang um zwei Prozent.

Stetig größer wird auch das Volumen des Datenverkehrs: International stieg der Traffic um acht Prozent im Vorjahresvergleich, in Deutschland um neun Prozent. Und: Während weltweit die Zahl der Bestellungen um fünf Prozent gesunken ist, stieg sie in Deutschland um neun Prozent an.

Der Wert der Suchfunktion

Wer Verbrauchern die Möglichkeit bietet, direkt die von ihnen gewünschten Artikel zu finden, macht damit gute Geschäfte: Denn während nur sieben Prozent der Deutschen (weltweit: 10 Prozent) die Suchfunktion auf Shop-Seiten nutzt, sorgen diese für 23 Prozent (weltweit: 26 Prozent) des Umsatzes.

Insgesamt liegt die Conversation Rate bei 2,4 Prozent - mit den Niederlanden als Spitzenreiter (3,5 Prozent). Deutschland liegt mit 2,6 Prozent etwas über dem Durchschnitt. Dafür geben Deutsche pro Website Visit im Schnitt mehr Geld aus: 3,6 US-Dollar im Vergleich zu 2,9 US-Dollar (weltweit). Auch die durchschnittliche Bestellung fällt mit knapp 93 US-Dollar etwas größer aus als der Schnitt (90,6 US-Dollar).

Die Bedeutung des Social Traffics für den Online-Handel bleibt nach der Lockdown-bedingten leichten Spitze im ersten Quartal (13 Prozent) im Vorjahresvergleich stabil: Der Anteil der Visits, bei denen die Besucher:innen von Social Media aus auf die Seite kommen, liegt in Deutschland bei 11,9 Prozent (nach 11 Prozent für Q2/2020.)

Stationärer Handel braucht Omnichannel-Strategie

"Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, wie sprunghaft die Digitalisierung gelingen kann. Auch in Deutschland, das häufig zögerlicher bei Technologie-Themen ist. Nun sehen wir, dass der Online-Handel hierzulande weiter deutlich wächst", sagt Nadine Wolanke 'Nadine Wolanke' in Expertenprofilen nachschlagen , verantwortlich für den Retail- und Konsumgüterbereich für Salesforce Deutschland. "Für den Einzelhandel gibt es keinen Weg zurück - die KundInnen erwarten Einkaufserlebnisse, die kanalunabhängig auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen. Der stationäre Handel bleibt wichtig - aber seine Rolle wandelt sich. Deshalb sollten HändlerInnen spätestens jetzt die richtigen Omnichannel-Strategien entwickeln."

(AutorIn: Dominik Grollmann )

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