Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"

E-Commerce: Heimwerker-Branche muss noch an Strategien basteln

29.05.2015 Kaum eine der Topmarken aus dem Bereich Heimwerkerbedarf und Elektrowerkzeuge mit B2C-Fokus vertreibt ihre Produkte direkt über das Internet. Statt dessen leiten sie die Websitebesucher zu stationären Händlern weiter - kaum einer aber zu Onlinehändlern. Hier ist also noch viel Nachholbedarf.

 (Bild: Stephan Bayer, Pixelio)
Bild: Stephan Bayer, PIXELIO
Das zeigt der aktuelle ECC-Markenmonitor   in Zusammenarbeit mit Commerce Connector  .

Ausschließlich Einhell  , Bosch   und Skil   bieten über ihre Websites einen Direktvertrieb an - den aber auch nur eingeschränkt. Einhell vertreibt keine Neuware, sondern Reparaturgeräte und B-Ware. Bei Bosch und Skil können Ersatzteile bestellt werden. Alle drei Markenwebsites verlinken jedoch auf Online-Partnerhändler, darunter Conrad    und Hagebau  , bei denen ihre Produkte erworben werden können. Diese Weiterleitung nieten - äh, bieten - ebenfalls Festool   und Worx   an.

Kundenfreundliche Händlersuche - zumindest im Stationärhandel

Wesentlich wichtiger scheint dagegen der Vertrieb über das stationäre Händlernetz. Er wird dagegen durch alle Markenwebsites gefördert. In sieben von zehn Fällen können Websitebesucher den nächstgelegenen Händler auf einer interaktiven Karte suchen. Auch die Kontaktdaten der Händler vor Ort finden Kaufinteressenten fast überall mit maximal drei Klicks. Einzige Ausnahme: Auf der Website von Ryobi   wird lediglich auf die gängigen Baumärkte verwiesen, ohne jedoch Kontaktdaten bereitzustellen.

Preview von ECC-Markenmonitor für Heimwerkerbedarf und Elektrowerkzeuge

Das Marktzahlen-Archiv ist ein Premium-Service von iBusiness. Werden Sie Premium-Mitglied, um dieses Chart und viele tausend weitere abzurufen.

Jetzt Mitglied werden

"Im Vergleich zur stationären Händlersuche wird der Online-Kauf nur bei 50 Prozent der untersuchten Herstellermarken über die eigene Website eingeleitet. Starke Marken sollten sich hier weiter öffnen und das Potenzial der eigenen Website nutzen, um Kunden auch eine Online-Kaufoption zu bieten", sagt Markus Röse, Geschäftsführer von Commerce Connector.

Produktpräsentation mit Verbesserungspotenzial

Die Präsentation der Produkte gelingt grundsätzlich allen Websites gut, finden die Studienautoren. Dennoch gibt es in einigen Punkten noch Luft nach oben. So bieten beispielsweise nur Einhell, Bosch, AEG   und Ryobi detaillierte Filterfunktionen an. Zudem lassen vier der untersuchten Marken keine Produktbewertungen durch Kunden auf ihren Websites zu. Ein Best-Practice-Beispiel liefert die Produktpräsentation auf der Bosch-Website: Ein virtueller Berater gibt konkrete Produktempfehlungen.

Services wie hilfreiche Blogs, Communitys oder Apps bieten mehrere Markenwebsites an. So können zum Beispiel mit den Apps von Worx und Bosch Mähroboter ferngesteuert werden. Skill liefert mit seiner App Heimwerktipps und Makita   und Einhell stellen in ihren Markenblogs neue Produkte vor.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Experten-Profile Genannte Personen: