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Studie: Enormes Potenzial für Online-Werbung in virtuellen Welten
25.09.2007 Virtuelle Welten werden für Werbetreibende immer attraktiver. Vor allem die Käuferschaft von morgen werden Marketer künftig dort erreichen, hat eine aktuelle Studie ermittelt. Auch Google will Medienberichten zufolge von diesem Hype profitieren und eine eigene 3D-Welt errichten.
Laut Studie besucht bereits knapp ein Viertel (24 Prozent) aller US-amerikanischen Kinder und Jugendlichen (34,3 Millionen) mindestens einmal monatlich eine virtuelle Welt. Dieser Anteil wird 2008 auf 34 Prozent und bis 2011 sogar auf 53 Prozent steigen, schätzen die Marktforscher.
Was virtuelle Welten für Kids so attraktiv macht, sind laut Studienautoren vor allem die Kommunikation und der Zusammenschluss mit anderen. Virtuelle Welten bieten ihnen darüber hinaus Entfaltungsraum für ihre Kreativität, in dem sie ihren Wünschen und Neigungen nach Selbstdarstellung freien Lauf lassen können.
Die gute Nachricht für Marketer: Die meisten virtuellen Welten bieten detaillierte Informationen darüber, wie ihre Nutzer mit Marken und Werbung interagieren. Die schlechte Nachricht: "Es ist schwer zu sagen, was diese virtuelle Interaktion für Marketer genau bedeutet. Welchen Marketingwert hat ein Avatar, der Pepsi trinkt oder ein Shirt aus einem speziellen Online-Shop trägt? Was, wenn die Aktivitäten eines Avatars nichts mit den Vorlieben seiner realen Identität zu tun haben?" skizziert Studienautorin Debra Aho Williamson .
Einem Bericht der Londoner Times zufolge will Google eine eigene 3d-Welt nach Second-Life-Vorbild aufbauen. Als Grundlage soll Googles Software Sketchup dienen, mit der in Google Earth auch Gebäude dreidimensional dargestellt werden können. Auf Anfrage von iBusiness wollte Google dazu keinen Kommentar abgeben.
