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EM-Studie: Deutschland-Spiele lassen ECommerce-Umsatz einbrechen

18.06.2012 In einer internen Studie untersuchte der Webanalytics-Anbieter Econda   den Traffic in Online-Shops während der beiden Vorrundenspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Vergleich zur Vorwoche. Ergebnis: Fußball schlägt E-Commerce 1:0.

Rund 27 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland verfolgten am 13.06.2012 das EM-Vorrundenspiel Deutschland gegen die Niederlande. Die durchgeführte Analyse ergab, dass bereits während des ersten Spiels des Tages Portugal gegen Dänemark, der Traffic in den Webshops leicht unter den Werten der Vorwoche lag. Beim Anstieg der Besuche kurz vor dem Deutschlandspiel zeigt sich zudem, dass Casual Commerce eine immer größere Rolle beim Onlineshoppen spielt. Vermehrt surften Besucher mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets in den Webshops und ließen die Besucherzahlen kurzzeitig ansteigen. Jedoch bleiben auch hier die Werte sichtbar unter denen der Vorwoche.

Mit Beginn des Duells Deutschland gegen die Niederlande hatten die untersuchten Online-Shops einen starken Besucherrückgang zu verbuchen. Der Traffic brach während der ersten Halbzeit um bis zu 50 Prozent ein.

In der Halbzeitpause verzeichneten die Webshops eine leichte Zunahme mit einem deutlichen Peak gegen 21.40 Uhr. Doch schon nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit brachen die Besucherzahlen erneut stark ein. Nach Spielende brachten einige Online-Shopper den Webshops noch mal Traffic, obwohl im Vergleich zur Vorwoche generell die Besuche nach 22.00 Uhr stark nachließen.
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