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Onlineshops werfen Kaufaufträge weg
16.02.2006 (iBusiness) Jeder vierte potenzielle Online-Kunde bricht
seinen Bestellvorgang vorzeitig ab, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse. Die Gründe für diese Form der Umsatzvernichtung sind von den Onlineshops hausgemacht.
Neben technischen Problemen versperren laut den Analysten unübersichtliche Webseiten den Weg zum positiven Einkaufserlebnis. So kann fast die Hälfte der Internetshopper die für den Kaufabschluss notwendigen Informationen nicht finden. Jeder Fünfte lässt seinen Warenkorb im virtuellen Kaufhaus stehen, weil er vergeblich die Kasse sucht. Jeder vierte Kunde gibt spätestens bei der Bezahlung auf, wenn im elektronischen Warenhaus weder Überweisung noch Lastschriftverfahren möglich sind. Weitere Hürde: zu hohe Versandkosten. Für fast jeden Dritten sind sie der Grund, die Einkaufstour nicht fortzusetzen.
Die Online-Händler geloben laut Novomind Besserung. So wollen zwei von fünf ihre Internetpräsenz 2006 benutzerfreundlicher gestalten. Dabei steht der Kundenwunsch nach einer guten Präsentation im Vordergrund. Fast die Hälfte der Verbraucher legt besonderen Wert auf die Darstellung des Warensortiments. Rund 40 Prozent möchten zudem zwischen mehreren Zahlungsarten wählen können.
Die Ergebnisse der Analyse basieren auf einer Online-Befragung von Novomind und dem E-Commerce-Magazin. Von Juli bis Oktober wurden insgesamt 108 ECommerce-Verantwortliche verschiedener Branchen befragt.
