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Letzte Rettung Markenartikler
12.08.2021 Irgendwie sollen die Markenhersteller den Stationärhandel retten, fordert der PBS-Handel. Vielleicht kommt ja auch Batman oder Wonder Woman.
- Sie ist nicht online aktiv.
- Und der Markt selber wird durch wachsende Digitalisierung marginalisiert.
Wenn der Branchenverband jetzt von Videotutorials für Homeoffice-NutzerInnen fabuliert, dann hat dieser nichts von digitalen Geschäftsmodellen verstanden. (Wer wollte nicht schon immer ein spannendes Werbevideo ansehen, in dem man lernt, eine Packung Kopierpapier auszupacken. Da ist ja die Beobachtung per Webcam, wie Teertropfen fallen, spannender.) Irgendwie sollen es jetzt die Markenhersteller richten (Verbandssprech: "Marken benötigen die Visibilität im Handel auf stationärer Ebene auch in Zukunft. Daher ist zwingend notwendig, dass die Industrie weiterhin den Schulterschluss mit dem stationären Handel betreibt.")
Marken brauchen vor allem eines: Starke Marken. Und in Onlinezeiten einen direkten Kundenkontakt. Den Onlineauftritt von Faber-Castell beispielsweise macht sein Onlineshop selber. Und die Tutorials, die Videos, den Katalog und das Magazin. Immerhin: Einen Werbemittelhändler-Finder gibt es, in dem man für Berlin zwei und für München null Händler findet. Dann hat die Hoffnung auf Batman oder Wonder Woman doch höhere Chancen auf Erfolg.
