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Payment-Dienst für Facebook geht an den Start

20.05.2008 Ein E-Payment-Anbieter will jetzt über die Einbindung in Facebook seine Reichweite steigern. Zugleich erweitert das Social Network damit den Funktionsumfang um eine E-Commerce-Applikation und forciert den eigene Absatz von virtuellen Gütern.

 (Bild: SXC.hu/Nigel Patience)
Bild: SXC.hu/Nigel Patience
Der Online-Bezahldienst Moneybookers   bietet ab sofort ein Widget für das soziale Netzwerk Facebook  . Facebook-Nutzer können damit künftig über ihr Profil Geld versenden und erhalten. Als Grund für die Ausweitung des Payment-Anbieters auf Facebook, nennt Moneybookers den erfolgreichen Vertrieb von virtuellen Ein-Dollar-Geschenken durch Facebook, die sich hervorragend absetzen.

Hinzu kommen das massive Sicherheitsbedenken der Internetnutzer online via Kreditkarte zu zahlen. Vielen Onliner seien nicht bereit gerade bei kleineren Beträgen ihre vertraulichen Kreditkartendetails im Web preis zugeben. Immerhin ist das Datendiebstahl-Risiko seit 2003 um 50 Prozent angestiegen. So gebe es laut Martin Ott , Geschäftsführer bei Moneybookers, " eine beträchtliche Anzahl an Kunden, die ihre virtuellen Geldbörsen benutzten, um sich beispielsweise Zubehör für ihre persönlichen Avatare zu bestellen, die neueste digitale Musik herunterzuladen oder die einfach noch mehr Kraftstoff für ihre Online-Raumschiffflotte benötigten."
Moneybookers nicht der erste Bezahldienst, der seine Reichweite über eine Kooperation mit Internet-Netzwerken steigern will. Über den Internet-Telefon und Messanger-Dienst Skype   können beispielsweise die Nutzer via PayPal   Zahlungen tätigen.
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