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Studie beweist: Onlinevideo-Boom kannibalisiert TV-Konsum

01.02.2007 Einer aktuellen Studie zufolge opfern zwei Drittel der regelmäßigen Nutzer von Youtube andere Freizeitbeschäftigungen, um auf der Plattform Videoclips zu schauen. Darunter leiden auch die TV-Anstalten. Wenige rosige Aussichten bescheinigt die Studie zudem werbefinanzierten Onlinevideo-Portalen.

Laut einer Befragung von Harris Interaktiv   nutzen 42 Prozent US-amerikanischen Internetnutzer das Videoportal Youtube  . 14 Prozent davon sind sogar regelmäßige Besucher auf der Video-Plattform.

Interessant: Zwei Drittel dieser regelmäßigen Youtube-Nutzer opfern einen Teil ihrer traditionellen Freizeitaktivitäten, um auf dem Portal Onlinevideos zu schauen. Laut der Studie verbringen 36 Prozent dieser Befragten ihre Zeit auf Youtube statt wie bisher auf anderen Websites. Ein weiteres Drittel (32 Prozent der Befragten) schaut mittlerweile lieber YouTube-Videos als Fernsehen. Weitere 20 Prozent sind auf Youtube unterwegs und vernachlässigen deswegen ihre EMail-Kommunikation.

Schlechte Aussichten bescheinigt die Studie Onlinewerbung auf Videoportalen. Denn würde Werbung zwischen den einzelnen Clips geschalten, würde die Plattform für den Großteil der Befragten an Attraktivität verlieren: Laut der Studie würden dann 42 Prozent der Youtube-Nutzer die Plattform 'weniger' besuchen, 31 Prozent sogar 'viel weniger'.


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