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ECommerce-Studie: Deutsche Shops international beliebt
29.10.2014 USA, Großbritannien und Deutschland sind die beliebtesten Länder für Online-Shopping außerhalb der eigenen Landesgrenze. Die größten Hindernisse für länderübergreifende Bestellungen sind Lieferkosten, Lieferzeiten und Sicherheit. Wie die internationalen Kaufgewohnheiten von Onlineshoppern aussehen und wie sich deutsche Händler darauf einstellen können, zeigt die Global Online Shopping Studie von Pitney Bowes .
Am höchsten ist die Bereitschaft in Australien, Produkte über das Internet aus anderen Ländern zu bestellen (63 Prozent), gefolgt von Kanada und Russland (54 Prozent). Überraschenderweise glauben vor allem Verbraucher aus Südkorea (21 Prozent), China (19 Prozent), Indien und Japan (jeweils 15 Prozent), dass sie ausschließlich Produkte innerhalb der eigenen Landesgrenzen online kaufen können. Besonders hier können international aufgestellte Shops also in Zukunft punkten, wenn sie die Vorurteile der Verbraucher gegenüber länderübergreifendem Online-Handel entkräften:
Die vier größten Hindernisse für länderübergreifenden Online-Handel:
- Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das größte Hindernis für länderübergreifenden Online-Handel die hohen Versandkosten (68 Prozent) darstellen.
- Auf Platz zwei folgen die zusätzlichen Kosten für die Auslieferung, wie Abgaben für Zoll und Steuern (58 Prozent).
- Lange Wartezeiten bis zur Produktauslieferung (42 Prozent) stellen das drittgrößte Hindernis für einen Online-Kauf im Ausland dar.
- Ein weiterer Punkt sind Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bezogen auf Datenschutz und Schutz vor Betrug. Nur 46 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Online-Einkauf außerhalb der eigenen Landesgrenzen sicher sei. Weitere 33 Prozent waren in dieser Frage unentschieden. Die höchste Skepsis bezogen auf die Sicherheit gibt es in Japan. Nur 17 Prozent glauben hier, dass internationales Online-Shopping sicher ist. Im Gegensatz dazu sind annähernd 60 Prozent der Befragten Amerikaner, Australier, Kanadier und Brasilianer der Überzeugung, dass Bestellungen Sicherheit abgewickelt werden.
Weitere Tipps für internationale Händler
- Der Preis spielt bei der Entscheidung für einen Einkauf in anderen Ländern die entscheidende Rolle (68 Prozent) gefolgt von Verfügbarkeit (46 Prozent) und einer besseren Auswahl (38 Prozent).
- Der Markenname hat für Verbraucher in Indien einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung (52 Prozent) gefolgt von in China (34 Prozent) und Japan bzw. Südkorea (jeweils 27 Prozent).
- Die USA sind mit Abstand das beliebteste Land (70 Prozent) für Käufer, die Produkte online erstanden haben oder dies in Erwägung ziehen. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Russland. Während 54 Prozent der befragten Russen bereits international ECommerce-Bestellungen aufgegeben haben, haben nur 35 Prozent Produkte aus den USA bestellt.
- Die Möglichkeit, eine internationale Bestellung nachzuverfolgen, ist Brasilianern wichtiger (41 Prozent) als US-Amerikanern (40 Prozent) oder Japanern (39 Prozent).

