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eBay haftet bei Produktfälschung mit Millionenzahlungen

01.07.2008 Zur Zahlung von rund 40 Millionen Euro an einen Luxusgüterkonzern ist die Auktionsplattform eBay vom Pariser Handelsgericht verurteilt worden. Die Handelsplattform habe schließlich den illegalen Verkauf mit gefälschten Luxusgütern ermöglicht. Das will eBay nicht auf sich sitzen lassen.

Die Handelsplattform eBay   ist vom Pariser Handelsgericht zur Zahlung von 38,8 Millionen Euro an die französische Moët Hennessy Louis Vuitton-Gruppe LVMH   verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Auktionshaus auf seiner Internetseite gefälschte Markenware verkauft worden ist und eBay den Handel mit gefälschten Luxusgütern nicht verhindert hat.

Das Auktionshaus habe damit die Rechte der Markenartikler verletzt und deren Ruf geschädigt. eBay will gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Es ist die höchste Strafe, die ein europäisches Gericht bislang gegen die Internetplattform verhängte.

LVMH und andere französische Luxusmarken gehen konzertiert gegen eBay vor. Erst am 4. Juni hatte ein französisches Gericht eBay zur Zahlung von 20.000 Euro an Hermes   verurteilt, weil auf der Online-Plattform zwei gefälschte Handtaschen der Luxusmarke feilgeboten worden waren. Das war das erste Urteil dieser Art gegen eBay in Frankreich gewesen.
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