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Verschwendung bei Deutschlands Online-Werbevideos
25.08.2014 Es ist nicht nur die Hälfte des Werbebudgets, die verschwendet ist (wie das Bonmot von Henry Ford sagt), es sind deutlich mehr, wie eine Studie jetzt herausgefunden hat: 56 Prozent der Ausgaben für Bewegtbildwerbung sind danach vergeudet.
Bezahlt werden müssen die Werbespots in aller Regel jedoch auch dann, wenn sie von Internetnutzern nicht gesehen werden. Experten sprechen von Impressionbetrug, denn bis zu rund 170 Millionen Euro für Werbevideos verpuffen sinnlos. Das entspricht zwölf Prozent des gesamten jährlichen Budgets der deutschen Wirtschaft für Online-Werbung, ergibt eine aktuelle Marktbetrachtung von Videowerbeanbieter Ebuzzing & Teads .
Für Video-Werbung gibt es zwei Einbindungsformen. Beim sogenannten Instream werden Werbespots entweder vor, mitten oder nach einem redaktionellen Video gezeigt. Dazu gehört das Pre-Roll-Format, das derzeit noch am häufigsten von Werbungtreibenden eingesetzt wird. Outstream-Videowerbung dagegen wird in den Lesefluss des Nutzers eingebunden und nur auf dessen Wunsch abgespielt.
