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Verschwendung bei Deutschlands Online-Werbevideos

25.08.2014 Es ist nicht nur die Hälfte des Werbebudgets, die verschwendet ist (wie das Bonmot von Henry Ford   sagt), es sind deutlich mehr, wie eine Studie jetzt herausgefunden hat: 56 Prozent der Ausgaben für Bewegtbildwerbung sind danach vergeudet.

Bei vielen Videos sind Nutzer sogar auf beiden Augen blind
2013 investierten deutsche Unternehmen rund 305 Millionen Euro in Bewegtbildwerbung im Internet - ein Viertel mehr als 2012. Doch mehr als jeder zweite Online-Werbespot (56 Prozent) wird vom Zuschauer gar nicht gesehen. Die Ursachen dafür sind etwa Werbeschaltungen außerhalb des sichtbaren Bereichs und Adblocker.

Bezahlt werden müssen die Werbespots in aller Regel jedoch auch dann, wenn sie von Internetnutzern nicht gesehen werden. Experten sprechen von Impressionbetrug, denn bis zu rund 170 Millionen Euro für Werbevideos verpuffen sinnlos. Das entspricht zwölf Prozent des gesamten jährlichen Budgets der deutschen Wirtschaft für Online-Werbung, ergibt eine aktuelle Marktbetrachtung von Videowerbeanbieter Ebuzzing & Teads  .

(Grafik: Ebuzzing)


Für Video-Werbung gibt es zwei Einbindungsformen. Beim sogenannten Instream werden Werbespots entweder vor, mitten oder nach einem redaktionellen Video gezeigt. Dazu gehört das Pre-Roll-Format, das derzeit noch am häufigsten von Werbungtreibenden eingesetzt wird. Outstream-Videowerbung dagegen wird in den Lesefluss des Nutzers eingebunden und nur auf dessen Wunsch abgespielt.
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