Digitale Assets sind längst ein geschäftskritischer Faktor geworden. Genau deswegen brauchen Manager heute einen wirklich transparenten Blick auf ihre Applikationen, Abhängigkeiten und Lizenzen, erklärt Mesut Bakir vom Softwareanbieter Cast im iBusiness Expert Talk.
Video-Podcast ansehen
Digitales Bezahlen ist heute gewohnt und fremd zugleich. In Online-Shops nutzt es fast jeder, in der Offline-Welt ist es wenig verbreitet. Das soll sich ändern, meint Computop-Gründer Ralf Gladis im iBusiness Expertengespräch.
Video-Podcast ansehen

Todesglocken für Agenturen

14.01.2022 Das Problem des Fachkräftemangels bei Agenturen wird immer größer. Die Verbände schlagen Alarm und starten erste Initiativen. Doch ohne eine Abkehr des klassischen Lohnsklavenmodells haben viele Agenturen strategisch wenig Überlebenschancen.

 (Bild: Pixabay/CC0)
Bild: Pixabay/CC0

In deutschen Agenturen fehlt es derzeit an tausenden Mitarbeitenden. Allein in den 85 vom GWA befragten Mitgliedsagenturen Relation Browser sind derzeit 1.492 Positionen unbesetzt. GWA-Präsidentin Larissa Pohl 'Larissa Pohl' in Expertenprofilen nachschlagen geht davon aus, "dass es in der Agentur-Szene insgesamt tausende, wenn nicht gar mehr als zehntausend Mitarbeitende fehlen." Der GWA geht davon aus, dass die Zahl der fehlenden Kräfte und die damit verbundenen Herausforderungen in den kommenden Jahren noch wachsen werden.

Bei den Digitalagenturen ist das nicht anders, wie unsere Analyse der Zahlen des Internetagenturrankings zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser belegt. Dies ist die augenblicklich größte gemeinsame Herausforderung der Agenturen in Deutschland. Eine Trendanalyse für den deutschen Arbeitsmarkt im Jahr 2022 Relation Browser weist nach, dass der Arbeitsmarkt insgesamt vor Herausforderungen wie Burnouts, Homeoffice, Fachkräftemangel und einer außerordentlich hohen Fluktuation von MitarbeiterInnen steht.

Die Agenturverbände setzen auf Mitarbeitergewinnung und Schulung: Sei es der GWA zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser mit seiner geplanten "Offensive", sei es der BVDW, der über sein, zunächst für die SEO-Branche entwickeltes, Fachkräftezertifikat zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser jungen Menschen den schnelleren Einstieg in die Agenturbranche erleichtern will.

Doch bei einem insgesamt schrumpfenden Arbeitskräfteangebot verzögern solche Aktivitäten nur den strukturellen Blutverlust bei Deutschlands Agenturen, analysieren Susan Rönisch 'Susan Rönisch' in Expertenprofilen nachschlagen und Joachim Graf 'Joachim Graf' in Expertenprofilen nachschlagen im aktuellen Videopodcast. Selbst vorgeschlagene Aktivitäten wie die SeniorInnen der Generation 30plus oder Geflüchtete in digitale Jobs zu locken, lösen das Problem nicht.



Ihre Analyse: Der Brain-Drain beschleunigt sich - von den kleinen Agenturen zu den mit lukrativeren Transformationsprojekten gesegneten großen Digitalagenturen. Und von diesen in die Digitalabteilungen der noch besser zahlenden Industrie. Ihr Fazit: Ohne eine Abkehr des von den Agenturen seit Jahrzehnten betriebenen Lohnsklavenmodells "Geld für Personentage" haben viele - vor allem kleine - Agenturen strategisch wenig Überlebenschancen. Beide erklären, warum für Agenturen mittel- und langfristig ein neues, digitaleres Geschäftsmodell nötig ist.

📹Alle Videopodcasts von iBusiness finden Sie ab sofort übersichtlich zusammengestellt auf iBusiness.de/videopodcasts/ Relation Browser .


(AutorIn: Joachim Graf , Susan Rönisch )

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?