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Studie ermittelt, womit Onlineshops am meisten Geld verdienen
29.01.2007 Eine aktuelle Studie hat jetzt die umsatzstärksten Produktgruppen im deutschen ECommerce-Geschäft ermittelt. Interessant: Weder klassische Online-Waren wie Bücher und CDs noch Unterhaltungselektronikartikel sorgen für die fettesten Umsätze. Der Grund liegt an neuen Multimedia-Techniken, die in immer mehr Shops einziehen und dort für wachsende Umsätze sorgen.
Laut BVH basieren die Umsatzzuwächse beim Online-Bekleidungsgeschäft darauf, dass der Anteil der weiblichen Online-Shopper in den vergangenen Jahren gestiegen ist, der Anteil der Männer dagegen abgenommen hat. 48 Prozent aller Internet-Einkäufer im vergangenen Jahr waren Frauen. 2005 lag dieser Wert noch bei 45 Prozent. Dazu kommt laut BVH, dass Shopbetreiber immer öfter ausgefeilte Angebotspräsentationen wie 360-Grad-Ansichten anbieten und damit den Bekleidungskauf im Internet attraktiver machen.
2006 haben insgesamt 27,1 Millionen Deutsche Waren über das Internet gekauft. Die zweitstärkste Produktkategorie im Internet sind Bücher, CDs und DVDs. Hier haben Online-Shopper insgesamt 1,8 Milliarden Euro ausgegeben. Ebenfalls beliebt ist Unterhaltungselektronik (1,2 Milliarden Euro Umsatz).
Interessant: Laut einer Analyse der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) etwa haben 33,8 Prozent der Internetnutzer zwischen Juli und September 2006 Bücher in Onlineshops gekauft. Damit kaufen deutsche Internetnutzer online laut der AGOF am liebsten Bücher ein. Zum Vergleich: Mode-Artikel haben nur 20 Prozent der Onliner gekauft. Bekleidungsartikel zwar damit also weniger oft geordert als Bücher. Einzelne Posten bei Bekleidungsartikeln sind aber in der Regel teurer als Bücher und sorgen damit im Vergleich für höhere Umsätze.
Die BVH-Untersuchung wurde von TNS Infratest , Bielefeld, im Auftrag des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels durchgeführt. Deutschlandweit wurden 24.075 Menschen über 14 Jahren nach ihrem Ausgabeverhalten im Versandhandel befragt.
