Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Studie ermittelt, womit Onlineshops am meisten Geld verdienen

29.01.2007 Eine aktuelle Studie hat jetzt die umsatzstärksten Produktgruppen im deutschen ECommerce-Geschäft ermittelt. Interessant: Weder klassische Online-Waren wie Bücher und CDs noch Unterhaltungselektronikartikel sorgen für die fettesten Umsätze. Der Grund liegt an neuen Multimedia-Techniken, die in immer mehr Shops einziehen und dort für wachsende Umsätze sorgen.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Laut der aktuellen Marktanalyse des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels   (BVH) haben die deutschen Online-Käufer 2006 das meiste Geld für Bekleidung, Textilien und Schuhe ausgegeben: Insgesamt haben die deutschen Online-Shopper 2,8 Milliarden Euro in diese Waren investiert. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatten die Internetnutzer laut dem BVH gerade einmal knapp 300 Millionen Euro beim Online-Handel für Bekleidung locker gemacht. Damit sind die Umsätze mit Bekleidung im Online-Handel um das Zehnfache gestiegen.

Laut BVH basieren die Umsatzzuwächse beim Online-Bekleidungsgeschäft darauf, dass der Anteil der weiblichen Online-Shopper in den vergangenen Jahren gestiegen ist, der Anteil der Männer dagegen abgenommen hat. 48 Prozent aller Internet-Einkäufer im vergangenen Jahr waren Frauen. 2005 lag dieser Wert noch bei 45 Prozent. Dazu kommt laut BVH, dass Shopbetreiber immer öfter ausgefeilte Angebotspräsentationen wie 360-Grad-Ansichten anbieten und damit den Bekleidungskauf im Internet attraktiver machen.

2006 haben insgesamt 27,1 Millionen Deutsche Waren über das Internet gekauft. Die zweitstärkste Produktkategorie im Internet sind Bücher, CDs und DVDs. Hier haben Online-Shopper insgesamt 1,8 Milliarden Euro ausgegeben. Ebenfalls beliebt ist Unterhaltungselektronik (1,2 Milliarden Euro Umsatz).

Interessant: Laut einer Analyse der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung   (AGOF) etwa haben 33,8 Prozent der Internetnutzer zwischen Juli und September 2006 Bücher in Onlineshops gekauft. Damit kaufen deutsche Internetnutzer online laut der AGOF am liebsten Bücher ein. Zum Vergleich: Mode-Artikel haben nur 20 Prozent der Onliner gekauft. Bekleidungsartikel zwar damit also weniger oft geordert als Bücher. Einzelne Posten bei Bekleidungsartikeln sind aber in der Regel teurer als Bücher und sorgen damit im Vergleich für höhere Umsätze.

Die BVH-Untersuchung wurde von TNS Infratest   , Bielefeld, im Auftrag des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels durchgeführt. Deutschlandweit wurden 24.075 Menschen über 14 Jahren nach ihrem Ausgabeverhalten im Versandhandel befragt.
Thema: Studie ermittelt, womit Onlineshops am meisten Geld verdienen

Kommentar von Susan Rönisch

Umsätze beim Online-Shopping sind Frauensache

Mit der Initiative 'Frauen ans Netz' versuchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung einst Frauen für die Online-Welt zu begeistern. Die Rechnung scheint tatsächlich aufgegangen zu sein, wie die BVH-Studie nahelegt.

Weiterlesen
 (Hightext)
Bild: Hightext
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: