Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

ECommerce-Studie: Online-Händler kennen ihre Kunden nicht

von sr

14.06.2007 Laut einer aktuellen Studie verschenken deutsche Online-Händler viele Umsätze, weil sie schlichtweg nicht auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen. Im Gegenteil: Shopbetreiber und Händler sprechen allem Anschein nach eine andere Sprache. So suchen Internetnutzer in Shops vor allem günstige Preise und kompetenten Service. Doch Händler sind der Meinung, Kunden vor allem durch andere Alleinstellungsmerkmale in ihren Shop locken zu können. Was leider ein Irrglaube ist.

 (Bild: SXC.hu/Alexander Abolinsh)
Bild: SXC.hu/Alexander Abolinsh
Nichts suchen Internetnutzer in Onlineshops mehr als günstige Preise. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'E-Commerce 2007' von PayPal   und EuPD Research  . Demnach erwartet 94 Prozent der befragten Onliner, dass Onlineshops in erster Linie Schnäppchen bieten. Ebenfalls wichtig ist den potenziellen Kunden eine breite Auswahl an gängigen Bezahlverfahren (92 der Befragetn) sowie niedrige Versandkosten (91 Prozent) und ein guter Service (90 Prozent).

Shopbetreiber kennen oftmals anscheinend die Bedürfnisse ihrer Kunden noch nicht so recht. Denn der Großteil der befragten Händler hält in erster Linie solche Aspekte für den Erfolg seines Shops für ausschlaggebend, die den meisten potenziellen Einkäufern eigentlich eher egal sind. So wollen Shopbetreiber Kunden vor allem durch ein gutes Layout (87 Prozent der befragten Händler), einen bekannten Shop-Namen (83 Prozent) und eine tolle Produktpräsentationen (94 Prozent) Kunden locken.



Dass Kunden letztlich günstige Preise suchen, glauben dagegen nur 83 Prozent der Befragten. Auch geringen Lieferkosten (74 Prozent der befragten Händler) und einer breiten Palette an Bezahlverfahren (79 Prozent) messen Shopbetreiber bei weitem noch nicht die Bedeutung zu, die diese Aspekte laut der Studie für Kunden haben.

Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Händlern und Kunden. Relativ einig sind sich etwa beide Parteien, dass im Onlinehandel eine schnelle Abwicklung und Lieferung zählt: 92 Prozent der Kunden und 92 Prozent der Händler betrachten die schnelle Abwicklung des Kaufvorgangs als Erfolgsrezept. Eintracht herrscht auch beim Punkt Produktportfolio: Sowohl 90 Prozent der Händler als auch 90 Prozent der Kunden erwarten von einem Shop ein in sich stimmiges, breites Angebot.

Was die im Online-Handel gängigen Bezahlverfahren betrifft, gehen die Meinungen von Händlern und Einkäufern allerdings bereits wieder auseinander. Während es auf Händlerseite eine deutliche Vorliebe für Vorkasse per Überweisung (88 Prozent der Befragten) und Zahlung per Nachnahme (69 Prozent) gibt, neigen knapp drei Viertel der Käufer (73 Prozent) am liebsten zur Überweisung nach Rechnungseingang. Was Konsequenzen hat: Denn jeder vierte Händler bietet laut der Studie seinen Kunden folglich nicht die Zahlverfahren, die sich diese wünschen.

Dass es solche eklatanten Meinungsverschiedenheiten zwischen Händlern und Kunden gibt, lässt sich übrigens einfach erklären. Fast ein Drittel der befragten Online-Händler (28 Prozent) nutzt nach eigenen Angaben das Feedback der Kunden selten oder gar nicht, um Service oder Shop zu verbessern. Gefragt nach den Gründen sehen 17 Prozent der Händler "gar keine Notwendigkeit", das Feedback zu nutzen. 23 Prozent geben an, aus Zeitgründen keine Gelegenheit dazu zu haben.

Für die Studie 'E-Commerce 2007' befragte EuPD Research Ende 2006 über 1.000 deutsche Internetnutzer und rund 500 Shopbetreiber.

Thema: ECommerce-Studie: Online-Händler kennen ihre Kunden nicht

Kommentar von sr

Der kleine Unterschied

"Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken", ist der Titel eines ewigen Bestsellers. Vielleicht bekommen wir ja bald schon eine Interaktiv-Adaption davon zu lesen. Motto: "Warum Online-Händler keinen Service bieten und Internetnutzer nur wenig einkaufen." Der aktuellen Studie nach gäbe es zumindest ausreichend Stoff für solch eine Variante.

Weiterlesen
 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Verwandte Beiträge zu dieser Analyse
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Markus Ring)
Bild: Markus Ring
Markus Ring
(Genesys)
 (Stefan Glomb)
Bild: Stefan Glomb
Stefan Glomb
(Genesys Cloud Services Germany GmbH)

Eine wirklich nahtlose Customer Journey in Salesforce schaffen

Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen durch die tiefe und native Integration von CRM und einer Cloud-Lösung profitiert.

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: