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Online-Shops müssen sich neu orientieren
23.10.2006 (iBusiness) Der Online-Handel verändert sich, deshalb müssen sich herkömmliche Internet-Shops neu in
Richtung Suchmaschinen und Preisvergleiche orientieren. Zu diesem Ergebnis kommt Pascal Finette, Vice President Channeladvisor Deutschland, im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema E-Commerce.
In diesem Jahr vergrößern vor allem die Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ihre Position im Markt: Sie können ihren Anteil an den gesamten, weltweiten Online-Umsätzen von 36 Prozent auf 45 Prozent steigern.
"Der klassische, direkte Zugang zu Internet-Shops per URL-Eingabe funktioniert künftig nur noch für die ganz großen wie Otto.de oder Quelle.de ", erläutert Finette die Situation. Für andere Shops soll der indirekte Zugang über Suchmaschinen oder Marktplätze entscheidend sein. Darauf müssen die Shops laut Finette ihr Marketing ausrichten. Denn wer bei Suchmaschinen und Preisvergleichern nicht vertreten sei, der werde nicht gefunden und könne auch nichts verkaufen.
Finette weist außerdem darauf hin, dass die derzeit viel diskutierten Preisfinder mit neun Prozent nur einen relativ geringen Marktanteil aufweisen. Seiner Meinung nach benutzen jedoch viele Käufer die Preisfinder zur Absicherung von Kaufentscheidungen, die dann anderswo realisiert werden. Insofern ist es für Anbieter trotz des geringen Marktanteils wichtig, bei Preisfindern und Preissuchmaschinen präsent zu sein.
