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Jedes dritte Startup verzichtet auf staatliche Förderung

24.07.2018 Gründungsstipendien, staatliche Darlehen oder Risikokapital: Nur jeder zweite Gründer (47 Prozent) in Deutschland hat mindestens eine Form von staatlicher Unterstützung erhalten. Und jeder Dritte (36 Prozent) hat auf entsprechende Anträge verzichtet, vor allem weil ihm der bürokratische Aufwand zu hoch war (66 Prozent).

 (Bild: moerschy/pixabay)
Bild: moerschy/Pixabay
Ebenfalls beklagt wurde ein mangelhafter Überblick über die Angebote (43 Prozent) oder es fehlten Zeit und Personal, um sich zu informieren (35 Prozent). Jeder fünfte Gründer (21 Prozent) verzichtete auf eine Antragstellung, weil ihm die Erfolgsaussichten zu gering erschienen (21 Prozent). Immerhin 40 Prozent haben aber auch aus grundsätzlichen Erwägungen auf einen Antrag verzichtet, weil sie eine private Finanzierung vorziehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bitkom   unter mehr als 300 deutschen Startups.

Vor allem bei den ersten Schritten zum Startup bekommen Gründer staatliche Hilfe: So haben 24 Prozent der Gründer Beratungs- und Coachingzuschüsse erhalten, 22 Prozent Material-, Sachkosten- und Personalzuschüsse sowie 21 Prozent ein Gründungsstipendium. Einen staatlichen Kredit hat dagegen nur rund jedes neunte Startup (elf Prozent) in Anspruch genommen und eine staatliche Beteiligung in Form von Risikokapital sogar nur rund jedes elfte (neun Prozent). Nur 15 Prozent der Gründer geben an, dass schon einmal ein Antrag abgelehnt wurde.
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