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MediaSaturn: "Der Online-Handel wird in Deutschland erheblich überschätzt"
31.05.2007 In Deutschland klettern die ECommerce-Umsätze jährlich um Milliarden nach oben. Dennoch zeigen sich einige Multichannel-Händler mit ihren Online-Umsätzen alles andere als zufrieden. So klagen sowohl Media Markt als auch Saturn, dass die meisten Umsätze nach wie vor über das Filialgeschäft zustande kommen. Was ECommerce-Experten übrigens nicht gerade wundert.
Nach wie vor deutlich mehr Umsätze als im Onlinehandel macht die Holding bei ihren beiden Elektronik-Ketten Media Markt und Saturn im stationären Geschäft. Weise: "Online ist ein zusätzlicher Vertriebskanal, aber in unseren Märkten bekommt der Kunde viel mehr." Vor Ort punkten seiner Einschätzung nach MediaMarkt und Saturn mit Beratung, sofortiger Warenverfügbarkeit, und breiter Auswahl.
Allein im vergangenen Jahr hat die Holding laut Handelsblatt 22 neue Filialen der beiden Ketten in Deutschland eröffnet. "Auch in den nächsten Jahren werden durchschnittlich rund 20 Fachmärkte pro Jahr hinzukommen", schwört Weise auf das Ladengeschäft. Im vergangenen Jahr haben MediaMarkt und Saturn zusammen einen Umsatz von rund 15,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie viel davon über das Online-Geschäft zustand kam, verrät der Metro-Konzern allerdings nicht.
Vom Electronic-Commerce-Center Handel (ECC Handel) erntet MediaSaturn-Chef Weise für seine Aussagen überraschend Zustimmung: "Das meiste Geschäft machen Multichannel-Händler nach wie vor über den stationären Einzelhandel", weiß Sebastian von Bahl , wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kölner Forschungs-, Informations- und Beratungsinitiative. "Dennoch ist das Internet als Vertriebskanal ausgesprochen wichtig."
Seiner Erfahrung nach machen Multichannel-Händler in Deutschland nach wie vor bis zu 90 Prozent ihrer Umsätze im Filialgeschäft. "ECommerce ist zwar bereits ein Riesengeschäft für viele Händler", erklärt von Bahl gegenüber iBusiness. "Man darf aber nicht vergessen, dass im stationären Handel einfach noch mehr Käufe stattfinden."
Laut der GfK wurden im Jahr 2006 mehr als 15,3 Milliarden Euro mit Einkäufen im Internet erwirtschaftet. Das entspricht einer Zunahme von über 18 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen noch Waren für knapp 13 Milliarden Euro online. Das Internet verzeichnet laut GfK mit dieser Umsatzsteigerung seit Jahren die größte Dynamik unter den Absatzwegen.
Zu: MediaSaturn:
Am: 01.06.2007
Zu: MediaSaturn:
Aber die nächsten 5 Jahre werden wir nutzen, um dem mashup von Handel und Web goobuyzones zu entwickeln - denn vorne ist immer noch Platz.
Am: 01.06.2007
Zu: MediaSaturn:
Aber die nächsten Jahre werden wir nutzen, um im mashup von Handel und Web goobuyzones zu entwickeln - denn vorne ist immer noch Platz ;-)
