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Studie: Deutsche wollen bei Weihnachtsgeschenken sparen

von sr

27.11.2006 Eine Verbraucherbefragung zeigt jetzt auf, mit welchen Warengruppen Online-Händler im Weihnachtsgeschäft die meisten Umsätze erzielen dürften. Markenware gehört der Befragung nach übrigens nicht dazu.

Mehr als ein Viertel der deutschen Verbraucher (27 Prozent) will in diesem Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben als noch 2005. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Erbst & Young  . Im Durchschnitt haben die befragten Verbraucher vor, etwa 200 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Bücher: 45 Prozent der Verbraucher haben vor, Literatur zu verschenken. Ebenfalls gerne verschenkt werden Kleidung, CDs, DVDs und Spielwaren. In DVD-Spieler, HiFi-Anlagen oder Flachbild-Fernseher wollen dagegen nur 25 Prozent der Verbraucher investieren.

Neben diesen Warengruppen sind im allgemein auch besonders Schnäppchen gefragt. Jeder dritte Befragte gibt an, in der Vorweihnachtszeit mehr Wert auf Rabatte und Sonderangebote zu legen als im Rest des Jahres. Da passt es ins Bild, dass gut 40 Prozent der Verbraucher auch beim Weihnachtseinkauf keinen Wert auf Marken legen. Nur knapp jeder fünfte (19 Prozent der Befragten) gibt an, grundsätzlich Markenware zu kaufen.

Markenware darf aus Sicht der Verbraucher übrigens nicht deutlich teurer sein als No-Name-Produkte: 90 Prozent der Befragten akzeptieren maximal einen Preisaufschlag in Höhe von 20 Prozent für Markenware. "Markenartikler haben es immer schwerer, die Verbraucher zu überzeugen", warnt Thomas Harms, Partner bei Ernst & Young.

Für die Studie hat Ernst & Young über 1.000 deutsche Verbraucher befragt.
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