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Studie: Wo die Schwachstellen bei Preisvergleichsdiensten liegen
10.04.2008 Preisvergleichs-Portale sind für viele Online-Shops ein wichtiges Vertriebs-Instrument. Nun hat die Software Inititative Deutschland Online-Vergleichsdienste unter die Lupe genommen und auf Preisfindung, Datenqualität und Funktionalität überprüft. Und die Untersuchung zeigt, dass die Portale bei einigen Punkten nachbessern müssen.
Laut der Untersuchung haben beide Portale die günstigsten Preise für Produkte gelistet. Der Testsieger Schottenland.de liegt zudem in dem Bereich 'Service' mit 95 Punkten und damit mehr als zehn Punkte vor dem Zweitplatzierten Idealo.de. Auch beim Verbraucherschutz und der Qualität der Suchergebnisse konnte sich Schottenland.de von der Konkurrenz absetzen und belegt in vier von sechs Leistungseigenschaften den ersten Platz. Ausbaufähig sind der Studie zufolge, jedoch noch die Ergonomie und Funktionalität des Internetangebotes. Der Zweitplatzierte Idealo.de befindet sich auch in den Teilwertungen Funktionalität, Verbraucherschutz, Qualität der Suchergebnisse sowie den Preisen jeweils auf dem zweiten Platz.
Bei der Ergbniss-Qualität ist der Erstplatzierte Schottenland.de der einzige Anbieter, der die 90-Punkte-Marke erreichte. Darüber hinaus hat Schottenland.de in der Basisfunktionalität des Preisvergleichs (Anzahl und Höhe der gefundenen Preise) alle vierzehn Referenzprodukte als auch sechs Bestpreise gefunden. Beim Gesamt-Zweitplatzierten Idealo.de wurden ebenfalls alle vierzehn Produkte aufgelistet, allerdings nur mit vier Bestpreisen.
Der dritte Platz geht an Evendi.de . Alle vierzehn Referenzprodukte sowie zwei Bestpreise wurden ausgewiesen. Allerdings sei der Wert der Händlerbewertungen zweifelhaft, weil nur Händler bewertet werden können, die einer Bewertung zugestimmt haben, so die Studie. Bei der Funktionalität jedoch erreichte der Dienst den ersten Platz.
Hinter den drei Testsiegern öffnet sich ein weites Mittelfeld. Hierbei haben Preistrend.de und Billiger.de als einzige Preisvergleichsdienste unterhalb der Top 3 in der Bewertung mehr als 70 Punkte erzielt. Immerhin noch über 65 Punkte erreichten Preissuchmaschine.de , Preis.de und Pricerunner.de . Allerdings konnten Preissuchmaschine.de und Preis.de mit nicht immer aktuellen Preisangaben aufzeigen. Weiterhin wurde bei Preis.de eine fehlerhafte Gesamtpreissortierung festgestellt, was eine Einschränkung in Transparenz und Kundenverwertbarkeit der Information bedeutet.
Unterhalb des Mittelfeldes gibt es eine Reihe von Online-Preisvergleichsdiensten, die zum Teil gravierende Mängel aufweisen. Dazu gehören Geizkragen.de , Dooyoo.com , Guenstiger.de , Ciao.de und Preisroboter.de .
Typische Mangelbeispiele in dieser Kategorie sehen die Studienautoren bei Ciao.de und Dooyoo.de. Sie haben zwar alle vierzehn Referenzprodukte gefunden, dabei aber keinen einzigen Bestpreis ausgewiesen. Das Schlusslicht bildet Preisvergleich.de, der ebenfalls keinen Bestpreis ausweisen konnte.
Auch der HightText-Verlag hat ein Ranking über die größten deutschsprachigen Preisvergleichsportale herausgebracht. Gerankt werden darin die Portale nach Anzahl der Produkte, nach Visits und Page Impressions. Das aktuelle Poster der größten deutschsprachigen 'Preisvergleichsportale 2008' erhalten Sie im Online-Shop. Premium-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 25 Prozent und zahlen pro Poster 7,50 Euro statt 10 Euro.
