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Studie: Jedem zweiten Unternehmen fehlt ein CRM-System
08.10.2007 Einer aktuellen Studie zufolge verschenken viele deutsche Unternehmen enormes Umsatzpotenzial, da sie sich professionellen Systemen für Customer-Relationship-Management (CRM) verweigern.
Je nach Unternehmensgröße gibt es starke Unterschiede beim Einsatz von CRM-Lösungen. Firmen mit mindestens zehn Mitarbeitern verwenden deutlich häufiger CRM-Systeme (65 Prozent) als solche mit weniger als zehn Mitarbeitern. So gibt lediglich ein Drittel der kleineren Unternehmen an, derzeit über ein CRM-System zu verfügen.
Immerhin plant rund ein Viertel der befragten Unternehmen in den nächsten Jahren Investitionen in CRM-Systeme: Rund 11 Prozent dieser Ausgaben sind noch in diesem Jahr geplant, rund 36 Prozent bis 2009. Aber: Ein Viertel aller befragten Unternehmen (25 Prozent) will auch künftig nicht in CRM investieren.
Fehlende Kenntnisse über die Funktionsweisen von CRM-Systemen ist für fast die Hälfte dieser Unternehmen der Hauptgrund, der gegen einen Einsatz spricht. Daneben scheuen jeweils über ein Viertel der Befragten zu hohe Einführungskosten und monieren, dass für sie kein konkreter Nutzen ersichtlich sei. "Die große Zurückhaltung mancher Unternehmen ist unverständlich", wundert sich Projektleiter Andreas Duscha vom ECC Handel in Köln. "Ein professionelles Kundenmanagement ist doch bares Geld wert."
An der Online-Befragung beteiligten sich 232 Unternehmen aus Deutschland. Kleinere Unternehmen sind besonders gut vertreten: 44 Prozent der Befragten beschäftigen weniger als zehn Mitarbeiter. Alle Wirtschaftszweige sind angemessen berücksichtigt, knapp 55 Prozent der teilnehmenden Unternehmen erbringen Dienstleistungen.
Zu: Studie: Jedem zweiten Unternehmen fehlt ein CRM-System
Starr für einen möglichst großen Kundenkreis programmiert enthalten sie sowohl zu viele Eingabemöglichkeiten als auch zu wenige. Potentielle Kunden brauchen einerseits nur vielleicht 30 % der Möglichkeiten, andererseits fehlen wichtige Dinge, die unternehmenstypisch sind.
Sprich: Web-Anwendungen für Firmen, die einerseits hinreichend leistungsfähig, andererseits individuell für Kunden zu Festpreisen konfigurierbar sind, gibt es kaum.
