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Studie: Jeder dritte Jugendliche betreibt eine eigene Website
21.02.2007 Das Internet-Nutzungsverhalten der Unter-30-Jährigen hat sich 2006 grundlegend geändert. In dieser Zielgruppe ist das Web 2.0 bereits ein Massenphänomen. Einer aktuellen Studie zufolge sind die jungen Webnutzer auch neuen Werbeformen gegenüber besonders aufgeschlossen.
Die Studienergebnisse in der Zusammenfassung:
70 Prozent der 11- bis 29-Jährigen kennen die Plattformen Youtube und Myspace . Die Hälfte von ihnen nutzt Youtube, 30 Prozent nutzen Myspace. Ein Drittel der Unter-20-Jährigen hat eine eigene Homepage, ein weiteres Drittel stellt selbst produzierte Videos ins Netz, ein Fünftel betreibt einen eigenen Weblog. Ein weiteres Viertel der Befragten würde eine eigenen Homepage betreiben und selbst Videos ins Netz stellen, würden ihnen dazu nicht die technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten fehlen.
Interessant auch der Funktionswandel des Werbespots, der sich im Kontext der Web 2.0-Bewegung abzeichnet. Werbespots werden nun noch stärker als früher als Unterhaltung gesehen und fungieren verstärkt als künstlerische Sammelobjekte. Dies zeigt sich daran, dass die Hälfte der 11- bis 29-Jährigen im Internet gezielt nach guten Spots suchen, sie an Freunde weiterversenden und sie sammeln, so das Ergebnis der Studie.
Erstmalig wurde im Rahmen der Studie auch die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen untersucht. Der Vergleich mit den Unter-30-Jährigen zeigt, dass die Älteren noch relativ wenig vom neuen Web 2.0 berührt sind. "Das Web 2.0 ist gegenwärtig noch eine richtige Jugendbewegung. Das nächste Jahr wird zeigen, ob und wie rasch der neue Trend auf die älteren Bevölkerungsschichten übergreift", so Heinzlmaier.
Die Studie Timescout wird seit 2001 zweimal im Jahr vom Hamburger Marktforschungsinstitut Tfactory durchgeführt.
