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Erhebung Wirtschaftsklima: Herbststürme über der digitalen Wirtschaft
Bild: OW Mohr/pixelio.de / HighText

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TL;DR
Die Interaktivbranche hofft, vom Digitalisierungs-Nachholbedarf vieler Unternehmen zu profitieren. Bisher aber werden entsprechende Aufträge offensichtlich noch aus Planungsunsicherheiten auf die lange Bank geschoben.
Sah es in der Frühjahrserhebung zum interaktiven Wirtschaftsklima Relation Browser noch so aus, als sei die Digitalbranche nicht unmittelbar von der Corona-Krise betroffen, hat sich das Blatt mittlerweile gewendet. Passend zum Herbstlaub fällt auch die Stimmung in den Geschäftsleitungen der Interaktivagenturen.

So gehen zwar die meisten von uns befragten Agenturgeschäftsführer und Entscheider von einer guten allgemeinen Digital-Wirtschaftslage aus. Aber die eigene Geschäftslage beurteilen sie deutlich negativer als noch vor sechs Monaten. Verflogen ist die Euphorie aus dem Frühjahr, man gehöre quasi zu Corona-Gewinnern. Das ist das zentrale Ergebnis unserer Umfrage zum Wirtschaftsklima der Interaktivbranche im Herbst 2020.

"Eigentlich geht es der Branche gut, nur mir nicht" - so lässt sich die Stimmung zusammenfassen. Die allgemeine Stimmungslage schätzen die Geschäftsführer der deutschsprachigen Interaktiv-Dienstleister sogar noch besser ein als im Frühjahr. Der Indexwert für die allgemeine Wirtschaftslage erreicht im Herbst 2020 einen Wert von 1,37. Im April 2020 lag er mit plus 1,30 leicht darunter. Heißt wohl, die Branche hofft nach wie vor auf den Nachholeffekt von den gravierenden Versäumnissen vieler Unternehmer bei der Digitalisierung, der für gute Umsätze und volle Auftragsbücher sorgen soll. In fast allen Teilbereichen sind die Interaktiv-Profis der Überzeugung, dass es der Branche allgemein hervorragend geht.

Vergleicht man das mit dem aktuellen ifo Geschäftsklimaindex&nb

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