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Studie zeigt, wodurch Kaufentscheidungen online beeinflusst werden
05.06.2007 Egal, ob über Websites, Suchmaschinen, Online-Werbung, E-Mail, Verbraucherportale oder soziale Netzwerke: Das Internet gewinnt bei Kaufentscheidungen weiter an Bedeutung. Jedoch reagieren Nutzer je nach Nationalität unterschiedlich auf die verschiedenen Kaufanreize. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie.
Untersucht wurden die Zusammenhänge von der ersten Aufmerksamkeit bis zur endgültigen Kaufentscheidung in verschiedenen Produktkategorien wie beispielsweise Flugreisen, Hotels, Autos, Mobilfunkverträge und Banken - unabhängig davon, ob der Kauf online oder offline stattfand. Für die Studie wurden mehr mehr als 3.500 Internetnutzer in Großbritannien, Deutschland und Frankreich befragt.
Je nach Nationalität bevorzugen Verbraucher unterschiedliche Informationsquellen in den verschiedenen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses. In Großbritannien, wie auch in den USA, sind Websites das führende Medium, um von neuen Produkten zu erfahren, gefolgt von Mundpropaganda. Länderübergreifend und damit verbindendes Element der europäischen Märkte ist das gleichermaßen hohe Vertrauen der Konsumenten in den Rat von Freunden und Mundpropaganda.
Insbesondere in Deutschland haben Empfehlungen von Freunden einen hohen Stellenwert, gefolgt von Verkäufern, Web-Anzeigen und Experten der jeweiligen Kategorie in etwa gleichen Anteilen. Die Deutschen haben laut Studie insgesamt eine hohe Affinität zu Web-Anzeigen.
Mehr als die Hälfte der französischen und deutschen Befragten und mehr als zwei Drittel der Briten und Amerikaner gaben an, nach der ersten Aufmerksamkeit Suchmaschinen zur weiteren Produktrecherche zu nutzen. Neben Suchmaschinen entwickeln sich Web-Anzeigen und vor allem neue digitale Werbekanäle wie Online-Videos, mobile Textnachrichten und Blogs zu einem zunehmend wichtigen Einflussfaktor bei der Kaufentscheidung von Konsumenten.
"Das Internet ist als entscheidender Einflussfaktor des Kaufentscheidungsprozesses europäischer Verbraucher nicht mehr weg zu denken. Spezielle Funktionen wie Rich Media und Online-Videos in Anzeigenmotiven erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Konsumenten und eignen sich besonders, um Produktvorteile hervorzuheben und Online-Demonstrationen anzubieten", fasst Ben Regensburger , Präsident DoubleClick International, die Studienergebnisse zusammen.
