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GEZ-Gebühr: "Deutschland macht sich international lächerlich"
17.10.2006 (iBusiness) Weiter für viel Empörung sorgt die geplante GEZ-Gebühr für Internet-PCs. Jetzt appelliert die Wirtschaftsiniative 'Amerikanische Handelskammer in Deutschland' an die Vernunft der Ministerpräsidenten. Auch von der CDU-Basis gibt es Neuigkeiten rund um den GEZ-Protest.
Auch von anderer Seite schwillt der Protest gegen das neue Gebührensystem immer stärker an. In einem offenen Brief hat jetzt die CDU-Basis noch einmal an die Vernunft der Ministerpräsidenten appelliert. Initiatorin Anne Bübbenhorst will damit noch mehr "Druck machen" und die geplante Gebührenordnung kippen. Zumindest Teile der CDU hat sie dabei hinter sich: Seit Mitte September sammelt die CDU-Basis Unterschriften gegen die neue GEZ-Gebühr. Wie Bübbenhorst gegenüber der iBusiness-Redaktion erklärt, haben bereits rund 3.500 Internetnutzer unterschrieben. Davon sind ihrer Schätzung nach mindestens 700 der CDU zugehörig.
Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten sich Mitte September darauf geeinigt, für Internet-PCs ab Januar monatlich 5,52 Euro Radio-Gebühr fällig werden zu lassen. Betroffen sind von dieser Abgabepflicht vor allem Unternehmen und Selbständige: Diese müssen künftig die zusätzliche GEZ-Gebühr bezahlen. Bereits bei der GEZ angemeldete Privatpersonen sind dagegen von der zusätzlichen Abgabe für Internet-PCs ausgenommen. Das neue Gebührenmodell soll zum ersten Januar 2007 greifen.
