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PC-Zwangsabgabe: GEZ will verstärkt Unternehmen und Selbstständige ausspionieren

von sr

16.07.2007 Weil viele betroffenen Unternehmen und Selbstständigen ihre gebührenpflichtigen PCs und Handys nicht freiwillig melden, plant die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) nun eine umfassende Spionage-Attacke.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Laut einem Bericht des Tagesspiegel   will die Kölner Gebühreneinzugszentrale   künftig Freiberufler und Selbstständige stärker kontrollieren. In der heutigen Montagsausgabe des Tagesspiegels kündigt demnach eine GEZ-Sprecherin Schnüffelattacken in großem Stil an. Laut Tagesspiegel ist somit denkbar, dass sich die GEZ Adresslisten besorgt, um anschließend gezielt gewerbliche Nutzer von gebührenpflichtigen, internetfähigen Computern und Handys "aufzuspüren".

Dem Bericht nach wartet die GEZ derzeit noch ab, wie viele Selbstständige sich "freiwillig anmelden". Viele der betroffenen Unternehmen und Selbstständigen scheinen das laut Tagesspiegel allerdings noch nicht zu tun. Seit dem Start der PC-Zwangsabgabe vor einem halben Jahr hat die GEZ nach eigenen Angaben erst 67.000 Geräte erfasst, davon gut 50.000 gewerbsmäßig genutzte Computer und Handys. Das selbst gesteckte Ziel der GEZ für dieses Jahr liegt nach eigenen Angaben aber bei 100.000 gewerblich genutzten Computern und Handys.

Seit dem 1. Januar 2007 sind internetfähige PCs in Unternehmen abgabenpflichtig. Die zusätzliche GEZ-Gebühr fällt allerdings nur an, wenn im Büro oder Unternehmen noch kein gebührenpflichtiges Radio- oder Fernsehgerät angemeldet ist. Dann fällt für sämtliche Internet-PCs und UMTS-Handys eine Gebühr in Höhe von 5,52 Euro pro Monat an.
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