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Industrie 4.0 Index 2017: Jedes zweite Unternehmen operativ in Sachen Digitalisierung unterwegs

31.08.2017 Der Deutsche Industrie 4.0-Index, der seit 2014 von der Unternehmensberatung Staufen   erhoben wird, hat in diesem Jahr mit 41 von 100 möglichen Punkten seinen bisherigen Höchstwert erreicht. Heißt, fast alle Unternehmen haben erkannt, dass sie um die digitale Transformation nicht mehr herumkommen.

 (Bild: falco/pixabay)
Bild: falco/Pixabay
Befand sich im vergangenen Jahr noch ein Drittel der Unternehmen erst in der Beobachtungsphase, begnügt sich mittlerweile nur noch ein Viertel mit der reinen Analyse. 48 Prozent der Unternehmen haben sogar schon die daran anschließende Planungs- und Testphase verlassen. Sie setzen Industrie 4.0 mittlerweile entweder in Einzelprojekten oder unternehmensübergreifend operativ um. Für den Deutschen Industrie 4.0 Index 2017 haben die Experten von Staufen Digital Neonex rund 400 Industrieunternehmen in Deutschland befragt.

Laut der Erhebung liegt bei den deutschen Unternehmen nach wie vor der klare digitale Fokus auf der Produktion. 85 Prozent der Befragten, die sich bereits konkret mit Industrie 4.0 beschäftigen, setzen dort bereits "smarte" Konzepte ein oder stehen kurz davor. Besonders weit ist hier die Automobilindustrie mit einem Wert von 97 Prozent (Elektroindustrie: 86 Prozent, Maschinen- und Anlagenbau: 74 Prozent). Für die Logistik/Lagerhaltung zeigt sich ebenfalls das gewohnte Bild der Vorjahre. Der produktionsnahe Bereich rangiert mit 56 Prozent auf dem zweiten Platz. Auch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat sich auf dem vergleichsweise hohen Wert des Vorjahres stabilisiert und wird in vier von zehn Unternehmen von Industrie 4.0 getrieben.

Aus dem Bereich Service wurde in diesem Jahr erstmals das Feld Instandhaltung/After Sales als eigene Kategorie herausgelöst. Bei gut einem Drittel der Unternehmen spielt hier Industrie 4.0 bereits eine Rolle, insgesamt belegt der neue Bereich damit aus dem Stand den vierten Rang.
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