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Web-Gründer: "Blogger sind eine der größten Gefahren im Netz"

von sr

06.11.2006 Hart ins Gericht geht Web-Gründer Tim Berners-Lee in einem aktuellen Interview mit der Blogosphäre. Laut dem Erfinder des Internet läuft das Netz Gefahr, "von Betrügern, Lügnern und Gaunern manipuliert" zu werden.

In einem Interview mit der britischen Tageszeitung Guardian   hat jetzt Web-Gründer Tim Berners-Lee   vor der Blogsphäre gewarnt. "Das Internet läuft Gefahr von Betrügern, Lügnern und Gaunern manipuliert zu werden", hat er gegenüber der Presse gemahnt.

World-Wide-Web-Erfinder Tim Berners-Lee   fürchtet, dass "schlechte Erscheinungen den Nutzen des Internet gefährden" könnten: "Es besteht die Gefahr, dass sich Lügen über Blogs besser und schneller verbreiten als die Wahrheit, die nicht über Blogs kommuniziert wird." Seiner Meinung nach müsse das Internet daher künftig den Nutzern Hinweise darauf liefern können, ob es sich bei Blog-Beiträgen um vertrauenswürdige Informationen handelt.

Berners-Lee ist der erste Online-Guru, der öffentlich die Blogosphäre rügt. Zuvor kritisierten in diesem Jahr bereits viele klassische Werber das neue Internet. So hatte bereits Vorzeige-Werber Jean-Remy von Matt   in diesem Jahr Blogs als "Klowände des Internet" bezeichnet. Und Lars-Christian Cords von der PR-Agentur FischerAppelt   Blogs als das Ergebnis "selbstreflektierender Egozentriker auf dem Niveau von Teenager-Tagebüchern" abgetan.
Neuer Kommentar  Kommentare:
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Von: Ulrich Klein
Am: 06.11.2006

Zu: Web-Gründer: Falsch verstanden...

Wie es scheint, war das aber alles nicht so von Tim Berners-Lee gemeint, sondern von Journalisten falsch dargestellt und aus dem Zusammenhang gerissen. Zumindest behauptet er das auf in seinem Blog-Eintrag 'Blogging is great' (http://dig.csail.mit.edu/breadcrumbs/blog/4), .
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