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Studie: Deutsche Unternehmens-Websites verschenken SEO-Potenzial

24.05.2016 Die Kölner Agentur Mindshape    hat eine Neuauflage ihrer Studie 'Welche SEO-Potenziale schlummern in Deutschlands Unternehmens-Websites?' veröffentlicht. Sie zeigt SEO-Schwachstellen auf und zieht einen Vorjahresvergleich.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Laut der aktuellen Studie ist der durchschnittliche mIndex für alle untersuchten Unternehmen ist im Vergleich zu 2015 von 0,37 auf 0,39 leicht gestiegen (0: keinerlei Optimierung; 1: Erfüllung aller Faktoren). Demnach besteht nach wie vor großes Optimierungspotenzial in Bezug auf Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung in deutschsprachigen Unternehmen.

Allerdings konnten sich die untersuchten Domains vor allem in puncto Technik verbessern. Auffällig dabei, deutlich mehr Unternehmen verfügen über eine responsive Website als im Vorjahr. In 2016 sind es mit 27 Prozent immerhin mehr als ein Viertel. Das zeugt zwar immer noch von großem Optimierungspotenzial, im Vergleich zu den 15 Prozent aus 2015 ist das aber ein deutlicher Zuwachs. Die Tatsache, dass Google in der mobilen Suche mobil-optimierte Websites bevorzugt ausspielt, scheint zumindest teilweise in das Bewusstsein deutscher Unternehmen gerückt zu sein.

Alle Teilbereiche zeigen im Vergleich zum Vorjahr zwar eine positive Entwicklung, insgesamt wird aber deutlich: Nach wie vor werden viele grundlegende SEO-Techniken von den untersuchten Unternehmen nicht genutzt. Mit 58 Prozent verfügen beispielsweise zwar mehr Unternehmen über eine robots.txt als im letzten Jahr (55 Prozent), was als Zeichen für ein gesteigertes Bewusstsein in diesem Bereich gedeutet werden kann. Das bedeutet gleichzeitig aber, dass 42 Prozent der Unternehmen dieses Instrument der Crawler-Steuerung nach wie vor überhaupt nicht nutzen und so ein effizientes Crawling durch die Suchmaschine unnötig erschweren.

Insgesamt hinken viele deutsche Mittelstandsunternehmen den aktuellen Entwicklungen im Online Marketing weiterhin deutlich hinterher. Laut Studie ist der Optimierungsgrad der untersuchten Websites im Vergleich zu 2015 nur minimal gestiegen - "die deutsche Wirtschaft verschenkt also immer noch großes Umsatzpotenzial mit ihren Unternehmenswebsites", so Sebastian Erlhofer , Geschäftsführer Mindshape, zu den Ergebnissen. Er mahnt an, dass auch 2016 "die deutschsprachige Unternehmen die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung im Marketing-Mix noch nicht verinnerlicht haben".

Der vollständige Report steht hier kostenlos zum Download bereit   . 3.513 Unternehmenswebsites aus 15 Branchen wurden in Bezug auf Onlinemarketing im Allgemeinen und Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Speziellen untersucht. Von jeder Website wurden URL-Stichproben genommen. Diese URLs wurden im Hinblick auf 34 verschiedene Faktoren aus den Teilbereichen Crawlability, Technik, Content, OffPage und Social Media analysiert. Um die verschenkten SEO-Potenziale der untersuchten Unternehmenswebsites vergleichbar zu machen, wurde der mIndex entwickelt, der den Optimierungsgrad einer Website beschreibt.
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