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Shopsysteme: Adobe / Magento verliert die Führung

23.11.2022 Jahrelang war Adobe Commerce (früher: Magento) das meistinstallierte Shopsystem bei Deutschlands Top-1.000-Onlinehändlern. Nun verweist ein deutscher Anbieter die Amerikaner erstmals auf die Plätze.

 (Bild: PreisKing / pixaby.com)
Bild: PreisKing / pixaby.com

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TL;DR
Shopsystem-Ranking unter den deutschen Top-1.000-Shops: Diese Shopsysteme werden von Deutschlands größten Händlern eingesetzt.
Jährlich ermittelt das Einzelhandelsinstitut EHI   gemeinsam mit dem Statistikunternehmen Statista   in seiner Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2022" die Top-1.000-Onlineshops in Deutschland und untersucht sie danach, welche ECommerce-Systeme bei den verschiedenen Händlern eingesetzt werden. iBusiness hat die Studie ausgewertet und die wichtigsten Shopsysteme für Deutschland ermittelt.

Zur Erfassung der Shopsysteme bedient sich EHI/Statista der Browser-Add-ons Wappalyzer   und Builtwith  . Auf diese Weise konnte den Händlern in 58,9 Prozent der Fälle ein Shopsystem zugeordnet werden, für die restlichen 41,1 Prozent (plus 1,4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) war kein Shopsystem erkennbar. Diese Händler setzen entweder auf eine selbst entwickelte Lösung oder verwenden eine so stark modifizierte Software, dass das Ursprungssystem nicht mehr erkennbar ist.

Generationswechsel an der Spitze

Bei jüngsten Auswertungen vollzieht sich an der Spitze ein Führungswechsel, der sich schon in den vergangenen Jahren angekündigt hat: Die ehemals als Magento bekannte Shop-Software Adobe Commerce    hat ihre früher unangefochtene Führung an den nordrhein-westfälischen Anbieter Shopware    abgegeben. Mit einem Plus von 0,7 Prozentpunkten konnte das System auf einen Marktanteil von 12,2 Prozent wachsen, während Adobe erneut 0,4 Prozentpunkte abgab und nun nur noch auf 11,8 Prozent kommt. Zur Erinnerung: Als Adobe im Jahr 2018 Magento übernahm, lag das System mit 13,9 Prozent Marktanteil noch unangefochten an der Spitze. Shopware kam als zweitplatziertes System gerade einmal auf einen Marktanteil von 8,8 Prozent (siehe iBusiness: Top Ten: Das sind Deutschlands wichtigste Shopsysteme 2018).

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Aber auch auf den hinteren Rängen hat sich einiges getan. Salesforce   (früher: Demandware) konnte seinen Marktanteil weiter ausbauen (+ 0,4 Prozentpunkte) und HCL Commerce   (früher: IBM Websphere) kann sich unter der neuen Führung gut behaupten und sogar leicht um 0,2 Prozentpunkte wachsen. Für eine Software, die für viele schon abgeschrieben war, eine beachtliche Leistung. Der Wachstumssieger schlechthin ist aber - wie schon im Vorjahr - die kanadische Software Shopify  . Schaffte sie es im vergangenen Jahr gerade einmal in die Top-Ten hineinzublinzeln, hat sie in diesem Jahr bereits mit einem Marktanteil von drei Prozent (+ 1,8 Punkte gegenüber Vorjahr) einen soliden sechsten Platz errungen.

Keine Gewinner ohne Verlierer

Schon im nächsten Jahr könnte Shopify damit das Software-Schwergewicht SAP   überrunden, das 2013 viel Geld in die Übernahme von Hybris investiert hat, um den ECommerce-Markt aufzumischen. Zumindest nach dem EHI-Ranking ist das bislang nicht gelungen. Im Gegenteil: Mit den Marktanteilen ging es seither stetig bergab - in diesem Jahr erneut um 0,9 Prozentpunkte.

Den Trend umkehren konnte auch Oxid ESales    bislang nicht. Seit der Gründer Roland Fesenmeyer im vergangenen Jahr aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, ist es um die Freiburger erstaunlich still geworden. Im EHI-Ranking macht sich dies mit einem Verlust von 0,3 Prozentpunkten bemerkbar.

Bekannter (Wieder-)Einsteiger

Positiv zeigt sich hingegen eine andere Shopsoftware aus deutscher Entwicklung: Novomind iShop    tauchte schon in den vergangenen Jahren immer einmal wieder in den Top-Ten auf. In diesem Jahr konnten sich die Hamburger mit einem Marktanteil von 1,3 Prozent gar auf Rang acht positionieren. Allerdings ist der Abstand zum Letztplatzierten mit 0,3 Prozentpunkten hauchdünn und Schwankungen sind jederzeit möglich.

In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass Marktveränderungen im Promillebereich wenig aussagekräftig sind, insbesondere, wenn sich der Anbieter eher an kleine Shops richtet. Denn: Die Basis der Top-1.000-Shops ändert sich ebenfalls von Jahr zu Jahr. Gerade auf den hinteren Rängen herrscht naturgemäß eine höhere Fluktuation. Daher unterliegen kleine Schwankungen der Marktanteile einer gewissen Zufälligkeit. Nicht immer liegt es an der Performance der Shopsoftware, wenn es ein Händler nicht mehr in die Top-1.000 schafft.

Trend zur Standard-Software

Noch vor einigen Jahren war ein stetiger Trend zu Standard-Software erkennbar. Heißt: Sowohl der Anteil der restlichen, unter "Sonstige" subsummierten Lösungen als auch der Anteil der "nicht erkennbaren" Lösungen sank kontinuierlich. Im vergangenen Jahr hat sich das Bild verändert: Der Longtail der Shopsysteme schrumpft zwar immer noch (in diesem Jahr um 0,9 Prozent), aber es ist ein Trend zu stark individualisierten oder selbst programmierten Systemen erkennbar. Schon das zweite Jahr in Folge ist ihr Anteil gewachsen, in diesem Jahr um 1,4 Punkte auf nun 41,1 Prozent. Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass die nicht erkennbaren Systeme von ihrem historischen Höhepunkt noch einigermaßen weit entfernt sind: 2016 konnten 48,3 Prozent nicht klassifiziert werden.

Shopsysteme im Detail

Aus den erhobenen Daten lassen sich noch weitere Schlüsse ziehen. Deswegen betrachten wir in dieser Marktanalyse die wichtigsten Shopsysteme aus den Top-Ten noch einmal einzeln und zerlegen den Markt in verschiedene Segmente (Umsatz, Traffic, Reifegrad). Auf diese Weise zeigen sich die spezifischen Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter.

Shopware

Besonders stark konnte in den vergangenen Jahren der nordrhein-westfälische Anbieter Shopware zulegen. 2017 zählte das Unternehmen noch 64 Installationen unter den Top-1.000-Shops, nun sind es bereits 122. Noch immer ist das System auf den hinteren Rängen stark vertreten, im Vergleich zum Vorjahr (siehe hier) hat sich der "Buckel" jedoch nach vorne verschoben, was sich auch im Durchschnittsrang von Rang 604 (Vorjahr: 619) bemerkbar macht. Vorteil: Die weniger hecklastige Ausrichtung sorgt für eine höhere Stabilität bei den Marktanteilen.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Shopware baut seine Allrounder-Position aus: Bei Shops mit mehr als 60 Millionen Euro Umsatz kommt Shopware immerhin auf einen Marktanteil von 6,1 Prozent und teilt sich mit Adobe Commerce Rang drei in dieser Liga. Nur Salesforce und SAP schaffen höhere Marktanteile bei den Top-Shops!
  • Eine Limitierung scheint im Traffic aufzutreten. Mit einem Marktanteil von 2,4 Prozent in der Spitzengruppe muss Shopware Konkurrenz ziehen lassen. Entweder sprechen betriebswirtschaftliche oder technische Restriktionen gegen den Einsatz in dieser Liga.
  • Äußerst ausgewogen sind die Marktanteile hingegen über die Altersgruppen verteilt. Sowohl junge als auch erfahrene Händler greifen gleichermaßen gerne zum System.

Adobe Commerce / Magento

Nun hat der einstige Platzhirsch seinen Titel wohl endgültig abgegeben - dazu hat schon ein vergleichsweise kleines Minus von vier Installationen genügt. Erstaunlich ist zudem, wie sehr sich die Profile von Adobe Commerce und Shopware inzwischen angenähert haben: Beide Systeme sind echte Allrounder, die es bis in die Spitze schaffen, ihren Schwerpunkt jedoch auf den hinteren Rängen finden. Die durchschnittliche Platzierung eines Adobe-Shops hat sich gegenüber Vorjahr von Rang 561 auch Rang 591 leicht verschlechtert. Das wichtigste Entscheidungskriterium scheint in der Traffic-Last des Shops zu liegen.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Nach wie vor gut vertreten ist Adobe bei umsatzstarken Shops. Mehr als sechs Prozent Marktanteil in der Topliga schaffen insgesamt nur vier Anbieter - einer davon ist Adobe.
  • Gegenüber Vorjahr hat Adobe aber bei Neueinsteigern und jungen Onlineshops stark verloren. Im vergangenen Jahr konnte Adobe noch über 20 Prozent bei den ganz jungen erringen. Nun liegt der höchste Marktanteil bei reiferen Shops.
  • Wie bei Shopware scheint die deutlichste Limitierung im Traffic zu liegen. In der Spitzengruppe ist Adobe unterdurchschnittlich vertreten.

Salesforce Commerce Cloud

Die Salesforce Commerce Cloud   kommt (gemeinsam mit Demandware) auf 75 Installationen und gehört damit im langjährigen Vergleich ebenfalls zu den großen Gewinnern: 2018 kam die Software erst auf 39 Systeme.

Über die Jahre konnte Salesforce besonders in der Spitze und dem oberen Mittelfeld wachsen, wie der Durchschnittsrang von 462 (Vorjahr: 456) beweist. Vorteil: Wechselwilligkeit und Fluktuation der Händler ist im vorderen Segment gering. Zugleich gelingt Salesforce aber das Kunststück, im hinteren Mittelfeld nicht allzu steil abzufallen. Dies zeigt, dass das System auch für ambitionierte, kleinere Anbieter wirtschaftlich zu betreiben ist.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Leistungsfähiges Shopsystem für Ansprüche der Oberklasse und gehobenen Mitte.
  • Beeindruckend ist der Marktanteil bei trafficstarken Shops mit mehr als 1,5 Millionen monatlichen Visits. Salesforce ist in diesem Segment mit großem Abstand Marktführer.
  • Beliebt ist das System gleichermaßen bei jungen Shops und ambitionierten Neueinsteigern sowie erfahrenen Marktteilnehmern.
  • Demgegenüber scheint der Umsatz des Shops einen geringeren Einfluss auf die Kaufentscheidung zu haben.
  • Lediglich für Händler mit geringem Umsatz und geringem technischen Anspruch scheint das System wenig geeignet.

Oxid eShop

Zu einem Sorgenkind entwickelt sich der Freiburger Anbieter Oxid eSales   . Auch wenn er stabil auf der vierten Position liegt, sind die Marktanteile doch schon seit mehreren Jahren rückläufig. Immerhin konnte das System sein Profil als Anbieter für die obere Mittelklasse schärfen: Auch wenn sich der "beste" Oxid-Shop erst auf Position 140 findet, liegt die durchschnittliche Platzierung mit 572 doch vergleichsweise weit vorne (Vorjahr: 567).

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Nach wie vor spricht Oxid Shopbetreiber der gehobenen Mittelklasse an.
  • Oxid ist in allen Traffic-Regionen gleichermaßen gut vertreten - nur in der Spitzengruppe fast gar nicht.
  • Dasselbe gilt für den Umsatz. Wie die vorhergehenden Betrachtungen gezeigt haben, hängen Umsatz und Traffic weniger eng zusammen, als man zunächst vermuten könnte. Oxid scheint also unter beiden Gesichtspunkten zu schwächeln.
  • Ein klarer Schwerpunkt liegt bei reiferen Händlern.

SAP Commerce Cloud

Die SAP Commerce Cloud  , früher unter dem Namen Hybris vermarktet, ist ein viel gepriesenes Enterprise-Shopsystem. Es wird seinem Ruf insofern gerecht, als es sich an der absoluten Spitze etabliert hat. In der Gruppe der umsatzstärksten Shops hat SAP den höchsten Marktanteil und ist zugleich sehr klar auf diese Gruppe fokussiert, wie der Durchschnittsrang von 325 (Vorjahr 352) beweist. Das Wachstum von SAP ist jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben und sank im Saldo auch in diesem Jahr wieder - um neun Systeme.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:

  • Das Shopsystem von SAP wird ganz klar von Händlern der höchsten Umsatzregion bevorzugt. Der Fokus ist scharf auf diese Gruppe ausgerichtet (trotzdem erreicht Salesforce einen leicht höheren Marktanteil in dieser Händlergruppe).
  • Mühelos kann SAP auch mit hohem Traffic umgehen. Überall wo Leistung gefordert ist, wird das System überproportional häufig eingesetzt.
  • Weniger entscheidend scheint das Alter der Shops zu sein. Naturgemäß suchen ganz junge Shops allerdings schlankere Lösungen.

Shopify

Der Shooting-Star unter den Shopsystemen ist Shopify  . Die Positionierung ist dabei eindeutig: Ein einfaches und erstaunlich leistungsfähiges Shopsystem, das sich an ambitionierte Einsteiger richtet. Man sieht dem Shopify-Profil an, dass das System organisch in die Top-1.000 hineingewachsen ist: Die Kanadier mussten nicht anderen Anbietern die KundInnen abspenstig machen, sondern profitierten von den wachsenden Umsätzen ihrer Shops. Entsprechend hecklastig ist die Verteilung der Händler auf den Rängen. Dies ist durchaus als Qualitätsbeweis zu verstehen: Wer auf den besonders volatilen hinteren Rängen stark wachsen kann, hat sich dort wohl eine wirklich gute Basis erarbeitet.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Shopify ist modern. Das zeigt sich insbesondere an dem hohen Marktanteil, den der Anbieter bei jungen Händlern erreichen kann.
  • Hohe Systemanforderungen sind nicht Sache von Shopify. Bei Shops mit höheren Traffic-Regionen ist der Marktanteil unterdurchschnittlich.
  • Erstaunlich groß ist dagegen die Bandbreite nach Umsatz. Selbst in der Gruppe der Händler, die jährlich zwischen 20 und 60 Millionen Euro machen, bleibt sich Shopify treu. Erst in der Liga darüber brechen die Marktanteile ein.

HCL Commerce

IBM Websphere wird schon seit einigen Jahren unter dem Namen HCL Commerce   von einem indischen Unternehmen betreut, das auf die Weiterentwicklung von vernachlässigter, aber vielversprechender Software spezialisiert ist. Die Arbeit scheint Früchte zu tragen: Inzwischen steigen die Marktanteile wieder - ein Kunststück für eine Software, die viele schon abgeschrieben haben.

Nach wie vor richtet sich HCL an das absolute Top-Segment der Händler. Dort konnte das Unternehmen auch sein Wachstum von netto zwei Installationen erzielen, wie die Verbesserung des Durchschnittsrangs von 327 gegenüber Vorjahr (352) zeigt.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • HCL ist vor allem in der Top-Liga interessant: Mehr als 30 Prozent der Installationen laufen bei den Top-100-Shops. Allerdings erreichen in der Liga der Shops mit mehr als 60 Millionen Euro Jahresumsatz Adobe, Salesforce, SAP und Shopware inzwischen höhere Marktanteile. Früher war das anders, HCL (respektive IBM) war unangefochtener Marktführer in der Top-Umsatzregion.
  • Traffic: HCL-Systeme sind extrem leistungsfähig. Sie scheinen sich zu lohnen, wenn Performance eine entscheidende Rolle spielt. Früher war dies ein Alleinstellungsmerkmal der Software. Inzwischen sind viele Mitbewerber - allen voran Salesforce - bereits deutlich vorbeigezogen.
  • Bei jungen Händlern und Neueinsteigern spielt HCL überhaupt keine Rolle.

Novomind iShop

Das Hamburger Unternehmen Novomind    schafft es mit seinem iShop bereits zum dritten Mal in die Top-Ten. Der Abstand zum unteren Ende der Tabelle ist zwar gering, aber Novomind konnte gegenüber Vorjahr leicht wachsen. Der Netto-Zugewinn von einer Installation klingt nach wenig, ist aber in Anbetracht der Tatsache beachtlich, dass Novomind das Aus einiger Spartenshops von Otto kompensieren musste. Die Verteilung der Installationen nach Rängen zeigt, dass sich Novomind insbesondere in der Spitze etabliert hat und von Händlern mit hohen Anforderungen bevorzugt wird.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:
  • Novomind ist ein etablierter Anbieter. Das zeigt sich insbesondere an der kopflastigen Verteilung der Installationen.
  • Nach Traffic betrachtet wird Novomind vor allem von Händlern mit mittleren bis gehobenen Ansprüchen eingesetzt.
  • Auch beim Alter der Händler zeigt sich, dass Novomind ein etablierter Anbieter ist.

Intershop

Nachdem jahrelang die schlechten Nachrichten rund um das Jenaer Unternehmen Intershop    dominierten, hat sich das Unternehmen nun stabilisiert. Allerdings ist die klare Ausrichtung verlorengegangen. Einerseits ist das System in der Spitzengruppe gut vertreten, andererseits scheinen auch Händler im hinteren Segment gesucht zu sein.

(Grafik: Quelle: EHI, Statista, iBusiness; Grafik: HighText Verlag)


Stärken und Schwächen:

  • Die Zeiten, als sich Intershop ausschließlich an die Creme de la Creme im Onlinehandel richtete, sind vorbei. Eine beträchtliche Anzahl von Systemen wird auch bei kleineren Händlern installiert.
  • Nach Traffic betrachtet adressiert Intershop vor allem Händler mit mittleren Ansprüchen.
  • Nach wie vor wird Intershop von erfahrenen Händlern eingesetzt. Einsteiger und Newcomer adressiert das System nicht.
Thema: Shopsysteme: Adobe / Magento verliert die Führung

Kommentar von Dominik Grollmann

Cloud und einfach

Standard-Software hat einen guten Lauf: Viele Händler sind auf der Suche nach einfachen Lösungen und einem guten Kosten-/Nutzenverhältnis.

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Dominik Grollmann, Analyst iBusiness (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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