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Längere Ladenöffnungszeiten machen Onlineshops Konkurrenz

von sr

20.10.2006 (iBusiness) Das deutsche Ladenschlussgesetz sichert den heimischen Internet-Händler einen Wettbewerbsvorteil. Sobald aber das Gesetz kippt, drohen einer aktuellen Untersuchung nach den Onlineshop-Betreibern Umsatzeinbußen.

Wenn einmal das deutsche Ladenschlussgesetz fällt, müssen sich Onlineshop-Betreiber in Punkto Kundenbindung etwas einfallen lassen. Das ist das Fazit einer aktuellen Umfrage des Branchendienstes Internet World Business  . Demnach würden fast drei Viertel der befragten Heavy-Onlineshopper längere Öffnungszeiten des stationären Handels ausnutzen. 17 Prozent der Befragten wären sogar bereit, ihre Internet-Einkäufe zugunsten der Ladengeschäfte einzuschränken. "Bei einer Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten verliert der Online.Handel einen Wettbewerbsvorteil", warnt der Branchendienst.

Mit einer Service-Offensive könnten Shop-Betreiber aber im Fall eines Falles auf die neuen Öffnungszeiten reagieren. Denn hier haben die Händler anscheinend noch Nachholbedarf. So wünschen sich 40 Prozent der befragten Heavy-Onlineshopper bessere Dienstleistungen und Angebote von Internet-Händlern. Besonders gefragt sind der Studie zufolge kostenlose Lieferung, kürzere Lieferfristen, bessere Produktbeschreibungen sowie ein größeres Sortiment und auch eine bessere Online-Beratung beim Kauf. 45 Prozent der Befragten haben zudem angegeben, dass Artikel im Onlineshop midestens zehn Prozent günstiger sein müssen als im stationären Handel: Sonst findet kein Online-Einkauf statt.

Für die Umfrage wurden 4.516 Onlineshopper auf dem Preisvergleichsportal Billiger.de   befragt.

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