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SEM-Boom geht an der Mehrheit der Branche vorbei

10.11.2006 Nur jeder fünfte Internet-Dienstleister profitiert vom Anzeigenboom in Suchmaschinen. Das geht aus einer Umfrage von HighText iBusiness hervor. Für die Mehrheit der Branche (52 Prozent) sind die mit Suchmaschinenanzeigen (Search Engine Marketing - SEM) erwirtschafteten Umsätze eher das, was man überschaubar nennt. Von Adwords und Co. profitieren neben Google nur wenige Dienstleister.

Jeder dritte Befragte (33 Prozent) ist der Ansicht, dass "man SEM machen muß, man verdient nur nicht viel dabei" gegenüber 22 Prozent, die "viele Suchmaschinenaufträge mit viel Umsatz" abarbeiten dürfen.

Ebenfalls eindeutig wird von den Internet-Profis die Frage nach der Zukunft des Business mit Suchmaschinenanzeigen beantwortet. Etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) ist der Meinung, dass SEM noch boomt, aber in Zukunft an Bedeutung verlieren wird. Lediglich 19 Prozent sind der gegenteiligen Auffassung: "SEM-Umsätze sind noch überschaubar, werden aber in Zukunft wichtig".

HighText iBusiness befragte Ende Oktober die iBusiness-Nutzer. Ausgewertet wurden 261 Antworten von Unique Usern.
Thema: SEM-Boom geht an der Mehrheit der Branche vorbei

Kommentar von Joachim Graf

Suchmaschinenwerbung ist fast nicht kreativ

Gut Geld verdienen kann man in kreativen Berufen vor allem mit Kreativität. Deswegen wird beispielsweise ein Art-Director besser bezahlt als irgendeine digitale Klebemieze, die Scribbles in Illustrator nachbaut. Umsetzer und Umsetzerinnen gibt es nämlich deutlich mehr, als Erfinder, Gestalter, Entwickler. Auf das Geschäft mit Suchmaschinenanzeigen (denglisch: "Search Engine Marketing", Pseudosprech "SEM") bedeutet das vor allem eines:

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 (jg)
Bild: jg
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