Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Die Trends im Handel 2013: Mobile und Crosschannel sind die Treiber

20.02.2013 Langfristig müssen sich die Pureplayer wohl warm anziehen. Denn der klassische Handel erkennt immer mehr Risiken und Chancen des Onlinehandels. Anlässlich der Düsseldorfer IT-Handelsmesse EuroCIS   stellt das EHI seine neueste Studie IT-Trends im Handel 2013   vor. Als wesentliche Herausforderung für die nächsten Jahre sehen die Handelsunternehmen danach die wachsende Bedeutung des Internets in der Konsumentenwelt und den Vormarsch von Smartphones und Tablets/Ipads. Der Wettbewerb, angefacht vor allem durch den E-Commerce, wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen, und damit wird auch der Kostendruck steigen.

Vier Trends erkennt die Studie für das Jahr 2013:

1. Mobile als Innovationstreiber

Mobile ist ein zentraler Investitions- und Innovationstreiber. Das Thema bezieht sich einerseits auf unternehmensinterne Prozesse und andererseits auf Services für die Kunden. So investieren die Händler sowohl in mobile Geräte für die eigenen Mitarbeiter als auch in die Entwicklung von Applikationen für mobile Endgeräte der Kunden. Über die Hälfte der Unternehmen plant die Nutzung von Tablets/Ipads in den Filialen, und knapp 40 Prozent möchten Tablets auch zur Verkaufsunterstützung einsetzen.
82 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil unbarer Zahlung in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Sollten sich mobile Bezahlverfahren durchsetzen, könnte der Anteil des Bargeldes nach Einschätzung vieler Studienteilnehmer schneller als derzeit voraussehbar abnehmen. Derzeit bewegen sich die Investitionen in Mobile Payment allerdings noch auf niedrigem Niveau, es finden vielfach vorbereitende Maßnahmen wie beispielsweise die Aufrüstung von EFT-Terminals statt.

2. Multichannel/Crosschannel als Herausforderung

Die Zahl der Unternehmen, die Multichannel/Crosschannel-Projekte planen, hat sich im Vergleich zu 2011 fast verdoppelt. Heute beschäftigt sich jedes zweite Unternehmen mit der Kanal-Integration, die Investitionen zielen auf die Prozessintegration und die Online/Offline-Verknüpfung der Kunden- und Warenwirtschaftsdaten. Eine konsistente Stammdatenqualität wird als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie gesehen, oft besteht hier noch Optimierungsbedarf. Die organisatorischen Herausforderungen für die Multichannel-Umsetzung werden als beträchtlich angesehen.

Die Top Ten der Multichannel-Handelsbranchen in Deutschland
(Grafik: HighText iBusiness)

3. IT-Budgets als Indikator

Rund 30 Prozent der Unternehmen - doppelt so viele wie im Vergleichsjahr 2011 - planen Investitionen in Business Intelligence-Systeme. Das Handling großer Datenmengen, Big Data, und die sinnvolle Auswertung von Daten aus den unterschiedlichen Interaktionen mit dem Kunden, Social Media Analytics, sehen einige Händler als wichtige Zukunftsthemen. 61 Prozent der Unternehmen erwarten entsprechend der vermehrten Anforderungen steigende IT-Budgets in den nächsten Jahren. Im Vergleich zu 2011 sind die IT-Budgets bereits moderat auf durchschnittlich 1,14 Prozent vom Nettoumsatz angestiegen.

4. Self-Checkout und -Scanning

Wie bereits in 2011 wollen knapp ein Fünftel der Unternehmen (18 Prozent) künftig Self-Checkouts als Alternative an der Kasse anbieten, und ein Zehntel befürwortet eher Self-Scanning. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Unternehmen aus dem LEH. Self-Scanning über das Smartphone der Kunden wird als mögliche interessante Zukunftsentwicklung betrachtet, mündet aber noch nicht in konkreten Plänen.

Der EHI hat für die Studie CIOs und IT-Leiter von insgesamt 85 Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittels persönlicher Interviews zu Projekten, Trends und Investitionsprioritäten befragt.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: