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Digitalpolitik muss sich stärker auf Gesellschaft ausrichten

15.09.17 Die künftige Bundesregierung sollte ihre Digitalpolitik stärker auf die Gesellschaft ausrichten und dafür sorgen, dass niemand von der Digitalisierung ausgegrenzt wird. Dafür spricht sich eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger aus.

  (Bild: RichardLey / pixabay.com)
Bild: RichardLey / Pixabay
Neun von zehn Wahlberechtigten (92 Prozent) sind der Meinung, dass gerade ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Technologien unterstützt werden sollten. Fast ebenso viele (91 Prozent) sind der Ansicht, die Politik müsse sicherstellen, dass alle Menschen in Deutschland Zugang zu digitaler Bildung haben. Und sieben von zehn Wahlberechtigten (72 Prozent) sind dafür, dass alle wichtigen gesellschaftlichen Akteure wie Arbeitgeber, Gewerkschaften oder Kirchen regelmäßig über die zentralen Fragen der Digitalisierung in einem festen Gremium beraten sollten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung unter 1.009 Bundesbürgern ab 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Die Generation 65 plus informiert sich laut Studie deutlich seltener im Internet zu politischen Themen und neigt weniger dazu, sich auf digitalem Weg in die Politik einzubringen. Quer durch alle Altersgruppen ist das Fernsehen die wichtigste Informationsquelle für politische Nachrichten (92 Prozent). Danach folgen persönliche Gespräche mit Bekannten, Nachbarn oder Kollegen (79 Prozent). Das Internet (73 Prozent) hat als politisch relevante Informationsquelle nahezu mit gedruckten Tageszeitungen (74 Prozent) gleichgezogen. Zwei Drittel (67 Prozent) informieren sich im Radio über Politik. Für die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen ist das Internet (86 Prozent) als Informationsquelle sogar fast genauso wichtig wie das Fernsehen (88 Prozent). Anders ist es in der Gruppe 65 plus: Nur jeder dritte Senior (34 Prozent) informiert sich online über politische Themen. Sechs von zehn Bundesbürgern (59 Prozent) informieren sich mindestens täglich und viele von ihnen sogar mehrfach am Tag über Politikthemen. 8 Prozent verfolgen die Nachrichten sogar stündlich.

Unter den Online-Quellen sind journalistische Medien die erste Wahl für Politikthemen, also die Portale von Tages- und Wochenzeitungen oder Rundfunk- und Fernsehsendern. Jeweils drei Viertel der Befragten, die sich im Internet über Politik informieren, nutzen Webseiten oder Apps von Fernsehsendern (75 Prozent) beziehungsweise von klassischen Printmedien (74 Prozent). Dahinter folgen Startseiten von Internet- und E-Mail-Providern (65 Prozent). Soziale Netzwerke spielen als Online-Quelle für Politikinhalte dagegen eine untergeordnete Rolle. Nur jeder Vierte (26 Prozent) nutzt Plattformen wie Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Twitter zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , um sich über Politik zu informieren. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sind es 37 Prozent, unter den Über-65-Jährigen 19 Prozent. Für die Befragten, die sich in Sozialen Netzwerken beziehungsweise Messenger-Diensten über Politik informieren, ist Twitter die wichtigste Plattform (36 Prozent). Knapp dahinter folgen Facebook (35 Prozent) und mit etwas Abstand die Karrierenetzwerke Xing zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (27 Prozent) und LinkedIn zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (23 Prozent).

(Autor: Susan Rönisch )

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