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Prognose 2020: TV- und Videokonsum auf mobilen Endgeräten steigt auf 50 Prozent

09.10.17 50 Prozent des TV- und Videokonsums wird 2020 auf mobilen Bildschirmen stattfinden. Das ist das Ergebnis des 8. ConsumerLab TV- und Medienreports von Ericsson zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: Jeremy Keith / flickr.com)
Bild: Jeremy Keith / flickr.com
Bild: Jeremy Keith / flickr.com unter Creative Commons Lizenz by
On-Demand-Fernsehen wird bis 2020 weiterwachsen: auf fast 50 Prozent. Die Nutzung von mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones, Laptops) wächst verglichen mit 2010 um 85 Prozent. Auf das Smartphone wird 2020 etwa ein Viertel des TV- und Videokonsums entfallen, ein Anstieg von fast 160 Prozent seit 2010. Virtual Reality (VR) entwickelt sich immer mehr in Richtung Mainstream, 2020 wird bereits jeder Dritte die virtuelle Realität nutzen.

TV- und Video-Konsum steigt - aber das Wie, Wann und Wo verändert sich


Mit 30 Stunden pro Woche verbringen die Menschen so viel Zeit mit Fernsehen und Videoinhalten wie noch nie zuvor. Dazu gehören der Konsum regulärer Fernsehprogramme, Internetdienste (live und On-Demand), heruntergeladene und aufgezeichnete Inhalte sowie DVD und Blu-Ray. Fast 60 Prozent der Zuschauer bevorzugen On-Demand-Inhalte anstatt regulärer Fernsehprogramme. Das bedeutet einen Anstieg von etwa 50 Prozent seit 2010. Die durchschnittliche Anzahl genutzter On-Demand-Dienste pro Person stieg von 1,6 im Jahr 2012 auf 3,8 Dienste im Jahr 2017. Zwei von fünf Konsumenten bezahlen bereits heute für On-Demand-Fernsehen und Videodienste. Fast ein Drittel (32 Prozent) gibt an, dass sie ihre Ausgaben für On-Demand-Dienste in den kommenden sechs bis 12 Monaten erhöhen werden. Die Ortsunabhängigkeit wird zu einem immer wichtigeren Faktor, mehr als ein Drittel der Konsumenten wünscht sich Medienzugang außer Haus.

Medienkonsum auf dem Smartphone gewinnt an Popularität


Etwa 70 Prozent der Verbraucher sehen heute Videos auf ihrem Smartphone - doppelt so viele wie noch 2012. Das entspricht einem Fünftel des gesamten TV- und Videokonsums. Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren konsumieren am meisten Inhalte (33 Stunden pro Woche), das sind knapp zehn Stunden mehr als 2010. Mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe nutzt On-Demand-Inhalte, zu fast 60 Prozent über mobile Endgeräte.

Auffinden von Inhalten immer noch eine Herausforderung


Die Ergebnisse der Studie zeigen weiterhin, dass sich die durchschnittlich aufgebrachte Zeit für die Suche von Inhalten auf fast eine Stunde täglich erhöht hat (13 Prozent mehr als letztes Jahr). Gleichzeitig haben die Konsumenten mehr Zugriff auf Fernseh- und Videodienste als jemals zuvor. Tatsächlich glaubt einer von acht Konsumenten, dass sie sich zukünftig in der schieren Menge an verfügbaren Inhalten überhaupt nicht mehr zurechtfinden werden.

Bei einem immer stärker fragmentierten Benutzererlebnis beurteilen sechs von zehn Konsumenten die Inhaltssuche als "sehr wichtig", wenn sie einen neuen Dienst abonnieren. 70 Prozent wünschen sich eine universelle Suche für alle Fernseh- und Videoangebote.

(Autor: Susan Rönisch )

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