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Deutsche fordern mehr digitale Informationen über innerstädtische Geschäfte

16.11.17 Wie sieht die Zukunft des stationären Handels und der Innenstädte aus? Eine repräsentativen Erhebung im Auftrag von Bonial Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und dem Handelsverband Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (HDE) zeigt: Die Erwartungen an das digitale Angebot von Einzelhändlern in Innenstädten ist groß. Die Nutzung des mobilen Internets hat eine herausragende Bedeutung erlangt - bei der Shopping-Vorbereitung und der Frequenzgenerierung des innerstädtischen Handels. Das Smartphone hat eine Schlüsselrolle für die Zukunft des stationären Handels.

  (Bild: Hans/ Pixabay)
Bild: Hans/ Pixabay
Bereits mehr als 83 Prozent der erwachsenen Deutschen sind im mobilen Internet unterwegs und möchten ihre Einkäufe vor Ort über Mobiles oder Tablets vorbereiten. Die Mehrheit der Non Food-Einkäufe folgt bereits diesem Muster, Tendenz steigend - auch für Lebensmittel. Produkte und Angebote des Handels sollten daher unbedingt in mobil-optimierter Form zur Verfügung gestellt werden. Shopper bevorzugen dabei interaktive Werbeplattformen, die 34 Prozent der Kunden mindestens einmal pro Monat über die App und 27 Prozent über die Website abrufen. Die hier präsentierten Inhalte sollten vor allem Preis (86 Prozent) und Verfügbarkeit (72 Prozent) sein. Die Studie zeigt auch: Die Nutzung des mobile Web als Einkaufshelfer ist heute für fast alle Kunden und Altersgruppen relevant.

Gründe für den Innenstadt-Einkauf

Hauptanlass für das Aufsuchen der City ist, ein bestimmtes Produkt zu benötigen und dieses gezielt zu besorgen. Das geben 48 Prozent und damit fast die Hälfte der Kunden als Grund für einen Innenstadtbesuch an. Demgegenüber ist der Innenstadtbummel nur für 28 Prozent und damit gut einem Viertel der Kunden Anlass für den Besuch der City. Grundsätzlich steigt beim Innenstadt-Einkauf die Neigung, sich für den Kauf selbst zu informieren und dazu ein Gerät und/oder eine App zu nutzen (32 Prozent). Bereits rund drei Viertel der Befragten halten die Informationen im Internet für besser und 22 Prozent das Personal vor Ort sogar für inkompetent. Hier gibt es Handlungsbedarf, um Kunden nicht aufgrund falscher Annahmen an Online-Anbieter zu verlieren.

Erwartungshaltung an digitale Angebote der Innenstadt hoch


Die Erwartungen an digitale Angebote der Innenstadt sind hoch. Knapp die Hälfte (45 Prozent) möchte, dass sämtliche Informationen über Geschäfte in der City online verfügbar sind. Über die Hälfte der befragten Personen würden den Service nutzen, sich nicht verfügbare Waren aus Geschäften der Innenstadt kostenlos nach Hause liefern zu lassen (52 Prozent). Die gleich hohe Anzahl der Befragten denkt, dass die Produktverfügbarkeit der Geschäfte im Internet erkennbar sein sollte.

(Autor: Susan Rönisch )

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