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Recruiting: Zwei von drei Personalern informieren sich in sozialen Medien

31.07.2018 Bewerber müssen nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen, sondern sollten auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten.

 (Bild: geralt / pixabay.de)
Bild: geralt / Pixabay.de
Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing   oder LinkedIn   (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten Sozialen Netzwerken wie Facebook  , Twitter   oder Instagram   (30 Prozent). Jeder vierte Personalverantwortliche (24 Prozent), der sich Profile von Bewerbern in sozialen Netzwerken anschaut, hat schon Bewerber wegen einzelner Einträge nicht eingestellt beziehungsweise nicht in die engere Auswahl genommen.

Im Zeitverlauf zeigt sich, dass Personaler Social Media eine wachsende Bedeutung beimessen: 2015 informierten sich nur 46 Prozent in Sozialen Netzwerken über Bewerber, 2013 waren es erst 23 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Bitkom   unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern.

Bei der Online-Recherche haben für Personaler berufliche Themen Priorität vor privaten. Acht von zehn (81 Prozent) achten besonders auf fachliche Qualifikationen, zwei Drittel (67 Prozent) auf Äußerungen zu Fachthemen und gut die Hälfte (53 Prozent) auf Äußerungen zum Unternehmen oder Wettbewerbern. Jeder dritte (34 Prozent) achtet besonders auf Hobbys und private Aktivitäten, jeder sechste (16 Prozent) auf politische Ansichten.

Personaler messen Social Media eine wachsende Bedeutung bei.
Personaler messen Social Media eine wachsende Bedeutung bei. (Grafik: Bitkom)
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