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E-Commerce: Erster Impuls-Shopping-Anbieter Deutschlands gestartet
28.08.2006 (iBusiness) Im ECommerce geht der Trend hin zum Impuls-Shopping: Erstmals betreibt jetzt ein deutscher Internet-Händler einen Online-Shop, in dem Internetnutzer jeden Tag nur einen einzigen Artikel erwerben können. In den USA ist das Geschäftsmodell bereits erfolgreich.
Den Shop betreibt die Düsseldorfer Marketing Factory Consulting GmbH . Angelehnt ist Schutzgeld.de laut Marketing-Factory-Geschäftsführer Peter Faisst an das Konzept des US-amerikanischen ECommerce-Anbieters Woot . Auch Woot verfolgt ein Impuls-Shopping-Konzept und bietet jeden Tag nur einen einzigen Artikel zum Verkauf an. Im Gegensatz zu Woot fährt Schutzgeld.de aber laut Faisst eine "witzigere ECommerce-Schiene". Das wird bereits beim Namen des Shops deutlich. Dazu heißen die AGBs in Bezug auf das Schutzgeld-Konzept "Banden-Kodex" und das Impressum schlicht "Erpressum".
Zielgruppe des Shops sind Faisst zufolge "Well-Educated-Internetnutzer", die bereits über Erfahrung beim Online-Shopping verfügen. Beworben wird der Shop per Guerilla-Marketing: So erwähnen die Mitarbeiter von Marketing Factory den Shop-Namen in Blogs und Foren, die sie persönlich oder privat aufsuchen. In Deutschland ist Schutzgeld.de der erste Online-Shop, der ausschließlich auf das Impuls-Shopping-Konzept setzt. Das Prinzip allerdings ist bekannt: ECommerce-Riese Otto hatte Anfang Juni kurz mit einem ähnlichen Konzept experimentiert (iBusiness berichtete).
Wie Online-Shopbetreiber vom Trend 'Impuls-Shopping' profitieren, lesen iBusiness-Premium-Mitglieder (und solche die es jetzt werden) exklusiv in Ausgabe 01/02 2006 des Multimedia-Trendletter iBusiness Executive Summary.
