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Musterrechnung: Wie viel vermarktbare Reichweite Youtube in Deutschland hat

25.06.2008 Was können Video-Portale wie Youtube oder Sevenload eigentlich so durchschnittlich an Werbeumsätzen einfahren? In den USA werfen Experten Schätzungen, Prognosen und Wunschvorstellungen in die Runde. Aber was die Yankees können, kann ein deutscher Blogger schon lange und rechnet vor, welchen Umsatz Youtube in Deutschland machen kann.

 (Bild: SXC.hu/Chris Dijkstra)
Bild: SXC.hu/Chris Dijkstra
Auf der Grundlage der Abrufzahlen von Videoinhalten auf dem Web2.0-Video-Portal YouTube   lässt sich annäherungsweise berechnen, in welchem Umfang die Video-Community ihre Reichweite in bare Münze verwandeln kann. Dies hat Video-Experte Bertram Gugel einmal durchgerechnet.

Als Basis-Kennzahl hat Gugel die Anzahl der auf YouTube vermarktbaren Videostreams ausgewählt, da sich die Page Impressions von den Übersichtsseiten "nicht so einfach von außen ermitteln" ließen. Gugel geht davon aus, dass im wesentlichen nur die so genannten Partner-Kanäle   für die Vermarktung interessant seien und verweist auf Vergleichswerte der US-Seite.

Bei Youtube Deutschland gibt es momentan 100 Partner-Kanäle, von denen aber nicht alle vermarktbar seien (ZDF, Parteien, Organisationen oder Initiativen). Gugel geht davon aus, dass etwas mehr als zehn Prozent der Kanäle daher durch das Raster fallen. Die verbleibenden Partner-Kanäle verzeichnen aktuell rund 170 Millionen Videoabrufe. Pro Tag, so die Rechnung weiter, bringen es die Kanäle auf 750.00 bis 850.000 Streams.

Somit bringen es die vermarktbaren Partner-Kanäle im Jahr durchschnittlich auf etwa 302 Millionen Streams. Gugel rechnet wie folgt: 750.000 Videoabrufe pro Tag x 30,5 Tage x 12 Monate x 10 Prozent Wachstum = 301,95 Millionen Streams. Für die Umsatzberechnung legt Gugel einen TKP von 15 US-Dollar zu Grunde, wie ihn Youtube auch in den USA erzielt und schlägt zudem einen Faktor von 0,625 für Companion-Ads ab, in denen die InVideo-Werbung nicht abgespielt werden. Das Ergebnis dämpft sicher die Erwartungen der meisten Web2.0-Business-Befürworter: Youtube kann in etwa 3 Millionen Dollar mit Video-Werbung in Deutschland verdienen. Die Rechnung sieht wie folgt aus: 301.950.000 Streams/1000 x TKP von 15 Dollar x 0,625 Companion-Ads-Abschlag = 2.830.781 Dollar.

Bei aller Ungenauigkeit der Gugelschen Musterrechung ist aber eine Tendenz erkennbar: Video-Werbung steht erst noch am Anfang ihrer Entwicklung. Unternehmen, die jetzt in Video-Portale investieren, setzen "auf Technologie oder eine massive Userbasis aber noch lange nicht in ein klar definiertes Geschäftsmodell", folgert Gugel. Unter diesem Gesichtspunkt seien auch die jüngsten Investitionen großer Konzerne in Video-Portale zu bewerten, wie beispielsweise von T-Online   bei Sevenload   (iBusiness berichtete) oder die Übernahme von MyVideo   durch den Medienkonzern ProSiebenSat1  .

Zudem hat eine Studie des Medienvermarkters IP Deutschland   , wie iBusiness erst kürzlich berichtete, herausgefunden, dass isolierte Video-Werbung gar nicht mal einen so hohen Wirksamkeitszuwachs erzeugt. Erst in Kombination mit anderen unterstützenden Werbeformaten, wie beispielsweise Bannern, kommen die Vorteile der Video-Ads erst richtig zum tragen. So erinnerten sich nur sieben Prozent der Nutzer an eine Werbung, wenn diese nur in einem Video-Clip gelaufen war. Wurden zudem Banner zur selben Kampagne vor, während und nach dem Video angezeigt, stieg der Anteil auf 31 Prozent an. Video-Ads erzielten, so Jan Isenbart , Bereichsleiter Mediaforschung & Services bei IP Deutschland, "eine ähnliche Wirkung wie im Fernsehen."

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Daniel Attallah

Zu: Musterrechnung: Wie viel vermarktbare Reichweite Youtube in Deutschland hat

Wer ist "Gugel"? Ist das Satire? Wie soll den ein Artikel seriös betrachtet werden, wenn der Autor statt google allen ernstes "Gugel"
Daniel Attallah

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Daniel Attallah

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Wer ist "Gugel"? Ist das Satire? Wie soll den ein Artikel seriös betrachtet werden, wenn der Autor statt google allen ernstes "Gugel"
Daniel Attallah

Zu: Musterrechnung: Wie viel vermarktbare Reichweite Youtube in Deutschland hat

...ok, wer lesen kann ist klar im Vorteil... Herr Gugel rechnet bei der Google-Tochter Youtube... Der Kollege sollte sich den Namen patentieren lassen :-)
Daniel Attallah

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...ok, wer lesen kann ist klar im Vorteil... Herr Gugel rechnet bei der Google-Tochter Youtube... Der Kollege sollte sich den Namen patentieren lassen :-)
Daniel Attallah

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