Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Bedeutung des E-Commerce wächst - und der Online-Handel kommt nicht nach
29.08.2008 Immer mehr Deutsche kaufen im Web ein. Etwa die Hälfte der deutschen Internetnutzer macht einen Bogenum Onlineshops. Live- und Club-Shopping, Web-2.0-Shops und steigende Onlineanteile klassischer Katalogversender müssen sich weiter anstrengen. Das zeigt eine Studie des Statistischen Bundesamts.
Allerdings haben Neckermann , Otto oder Amazon aber noch lange nicht jeden erreicht. Die 27 Millionen bei Webshops einkaufenden Deutschen entsprechen gut der Hälfte der 51 Millionen privaten Internetnutzer des 1. Quartals 2007 - genaugenommen 53 Prozent.
Den höchste Anteil an Online-Kunden hat die Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen: 66 Prozent der Internetnutzer dieser Altersgruppe füllt online die Warenkörbe. Doch der Kauf im Internet ist auch für ältere Web-Erfahrene Standard. Fast jeder Dritte über 65 Jahren bestellte online. Männliche Internetnutzer kauften zu 55 Prozent bei Online-Händlern, während jede zweite Internetnutzerin 50 Prozent im Internet auf Einkaufstour ging.
Besonders Bücher, Magazine oder Zeitungen wurden bei den Online-Shops gerne eingekauft. Jeder zweite Internetnutzer kaufte Produkte aus dieser Kategorie ein. Ebenfalls sehr verbreitet war der Onlineeinkauf von Kleidung und Sportartikeln 48 Prozent sowie von privaten Gebrauchsgütern wie Möbel oder Spielzeug 47 Prozent.
Laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) werden 2008 im Onlinehandel Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro umgesetzt - 23 Prozentmehr als 2007, in dem die Kunden online 10,9 Milliarden Euro ausgaben.
Die Gesamtausgaben der Deutschen im Internet für Waren und Dienstleistungen steigen laut BVH in diesem Jahr um 15 Prozent auf 19,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 13,4 Milliarden Euro auf den stark wachsenden Onlinehandel mit Waren und 5,9 Milliarden Euro sowie auf Umsätze mit digitalen Dienstleistungen wie Handy-Klingeltöne, Downloads von Computerprogrammen, MP3- und Video-Dateien, Tickets für Sportveranstaltungen, Konzerte und Kinofilme oder Online-Übernachtungsbuchungen und Fahrkartenkäufe.
