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AG Social Media präsentiert neue Metriken
19.02.2009 Händeringend sucht die Interaktivbranche nach sinnvollen Metriken, um die webzwonulligen Kommunikationskanäle adäquat messen und beurteilen zu können. Die Arbeitsgemeinschaft Social Media - ein Expertengremium aus den Reihen der Branche - hat nun in einem Zwischenbericht die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert.
Eine iBusiness-Analyse zeigt, dass die vorhandenen Metriken wie Page Impressions oder Unique Visitor für die neuen Web-2.0-Angebote unzureichend sind. So wird beispielsweise der Erfolg oder Misserfolg eines Social Networks immer noch vom Verlauf der Klickrate abhängig gemacht. Online-Marketing-Experte Nico Zorn , Partner bei der auf Online Business Development spezialisierten Unternehmensberatung Saphiron , findet klare Worte: "Page Impressions oder registrierte Nutzer sind unzureichende Kennzahlen. Um die Erfolge einer Kampagne planen und messen zu können, ist das Wissen um die Anzahl der aktiven Nutzer in einem Social Network eine unabdingbare Bedingung."
Die neue Messgröße soll dem besonderen Vernetzungsgrad und Engagement von Social-Media-Formaten wie Blogs, Social Networks und Communities besser entsprechen als die herkömmlichen Abruf- und Leistungsmaße, sagt Jörg Blumtritt , Vorstandsvorsitzender der AG Social Media. Die technische Kommission der Arbeitsgemeinschaft wird sich in den nächsten Wochen mit der technischen Umsetzung eines Messsystems für das Social-Media-Maß befassen.
