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Checkliste: So optimieren Sie Header-Informationen für Ihr EMail-Marketing

von sr

18.05.2007 Wer erfolgreich EMail-Marketing betreiben will, braucht vernünftige Header in seine E-Mails. Schließlich sind die Header-Informationen das erste, was Empfänger zu sehen bekommen und damit entscheidend für den ersten Eindruck. Die folgende Checkliste hilft Werbetreibenden dabei, ihre Header-Informationen zu optimieren:

  1. Verwenden Sie eine aussagekräftige EMail-Adresse:
    Das wichtigste Feld des Headers ist der Absender. Aus diesem Grund müssen Anbieter für das Absender-Feld eine sinnvolle, aussagekräftige und Vertrauen erweckende EMail-Adresse verwenden, die den Namen des Unternehmens enthält und zum Inhalt des Mailings passt. Verwenden Sie nicht einfach info@domain.de-Adressen, sondern besser Angaben wie newsletter@domain.de, online-shop@domain.de oder support@domain.de.

  2. Personalisieren Sie Ihre EMail-Adresse:
    EMail-Versender sollten für als Absender auch reale Namen angeben, die von den meisten EMail-Programmen an Stelle der (technischen) EMail-Adresse angezeigt werden. Eine noch bessere Alternative zu der Angabe einer Absenderadresse wie newsletter@domain.de ist daher die Verwendung eines echten Namens in Kombination mit dem Firmennamen als Absender: beispielsweise der Name des Newsletter-Redakteurs oder der Leiter der Kundenbetreuung. Solch eine Adresse macht einen persönlicheren Eindruck, weil der Absender für den EMail-Empfänger ein Mensch nicht eine anonyme Abteilungsadresse ist.

  3. Verwenden Sie aussagekräftige Betreff-Zeilen:
    Der Text im Betreff-Feld ist wie die Titelzeile einer Werbung. Wenn die Betreffzeile in Verbindung mit dem Absender-Feld nicht das Interesse des Empfängers weckt, wird die E-Mail unter Umständen ungelesen gelöscht. Daher sollte für die Formulierung der Betreffzeile unbedingt ein emotionaler, zündender Stil verwendet werden, der den Empfänger auf den Inhalt der E-Mail neugierig macht. Wichtig ist, dass das Versprechen aus der Betreffzeile dann auch im Inhalt der E-Mail eingelöst wird. Bei einer ungeschickten Formulierung ist schnell die Glaubwürdigkeit des Anbieters beschädigt.

  4. Personalisieren Sie Betreff-Zeilen:
    Eine Personalisierung der Betreffzeile mit dem Namen des EMail-Empfängers führt erfahrungsgemäß dazu, dass aus Neugier eine höhere Quote der Empfänger die E-Mails öffnet. Achtung: Auf gehobene Zielgruppen wirkt der eigene Name in der Betreffzeile allerdings häufig aufdringlich und zu verkäuferisch. Personalisierte Betreff-Zeilen sind daher vorbehaltlos zu empfehlen, zumal sie in letzter Zeit auch zunehmend von Spam-Versendern verwendet werden.

  5. Nennen Sie im Header immer die Adresse des Empfängers:
    Im Empfänger-Feld des Headers sollte immer die E-Mail-Adresse des Empfängers stehen. Platzhalter wie 'undisclosed-recipients' signalisieren dem Empfänger deutlich, dass es sich bei der erhaltenen E-Mail nur um eine billig produzierte Massenmail handelt. Wird dagegen die E-Mail-Adresse des Empfängers verwendet, fühlt sich der Empfänger direkt angesprochen an und wird der E-Mail entsprechend eine höhere Aufmerksamkeit schenken.

(Quelle: Martin Aschoff , AGNITAS AG   ).

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