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Moral, Kreativität, Lüge: Gibt es überhaupt Grenzen der Künstlichen Intelligenz?
Bild: Google

Moral, Kreativität, Lüge: Gibt es überhaupt Grenzen der Künstlichen Intelligenz?

Erwarten wir zu viel von Künstlicher Intelligenz (KI)? Was kann KI schon und was nicht? Um das zu beantworten, muss man zuerst verstehen, dass es die Künstliche Intelligenz eigentlich gar nicht gibt.

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kein Bild hochgeladen Von: Thomas Bügel, T3CONCEPT Zu: Moral, Kreativität, Lüge: Gibt es überhaupt Grenzen der Künstlichen Intelligenz? 27.09.17
Was bei der Diskussion über künstliche Intelligenz immer vergessen wird ist, dass künstliche Intelligenz nicht isoliert auftritt. Jeder auch der simpelste Algorithmus, der von einer Maschine automatisiert angewendet wird, stattet damit die Maschine mit künstlicher Intelligenz aus.
Die Frage ist allerdings, wie künstlich ist der Algorithmus selbst, denn dieser wurde von einem oder mehreren intelligenten Menschen entwickelt. Machine Learning ermöglicht zwar die Veränderung und Optimierung von vor allem zur Anaylse eingesetzten Algorithmen, doch die grundlegenden Regeln für die Veränderungen und Optiomierungsprozesse selbst basieren wieder auf Erkennnissen, die von entsprechend intelligenten Menschen in ein von Maschinen ausführbares sprachbasiertes Interaktionskonstrukt transformiert wurden. Da für diese komplexen Prozesse der Transformation selbst Computer eingesetzt werden (müssen), kann man sagen, dass künstliche Intelleigenz gar nicht so künstlich ist, sondern vielmehr das Produkt einer Mensch Maschine Symbiose darstellt. Die Grenzen der künstlichen Intelligenz liegen somit im Menschen selbst, dies betrifft auch die im Artikel angesprochenen Fragen nach der Moral, der Kreativität und der Lüge.
Thomas Bügel
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