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Industrie 4.0: Der Siegeszug der Micro-Multinationals - und der Marktplätze

13.04.2016 Kleine Unternehmen profitieren vor allem von der digitalen Transformation. Warum durch Industrie 4.0 schon bald Micro-Multinationals den Großkonzernen das Leben schwer machen werden. Mit einer Ausnahme.

Günstige Transportkosten, intensive Kommunikation: Die Globalisierung erreicht auch die Kleinunternehmen. (Bild: monikawl999 / pixaby.com)
Bild: monikawl999 / pixaby.com
Günstige Transportkosten, intensive Kommunikation: Die Globalisierung erreicht auch die Kleinunternehmen.

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TL;DR
Digitalisierung und Industrie 4.0 machen nicht Konzerne mächtiger - sondern kleine Micro-Multinationals schneller, flexibler und schlagkräftiger.
Seit die Globalisierung in den 1980er Jahren eingesetzt hat, sind multinationale Konzerne im Vorteil.

Aufgrund ihrer weltumspannenden Organisation profitieren sie vor Ort von den jeweils günstigsten lokalen Gegebenheiten: Die Entwicklung ihrer Produkte findet an Standorten mit hoher Bildung statt, die Herstellung in Regionen mit günstigen Produktionsbedingungen. Abgesetzt werden die Produkte wiederum dort, wo der Wohlstand hoch ist. Versteuert wiederum wird der Unternehmensgewinn, wo der Fiskus am generösesten bleibt. Unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet, ist die globalisierte Rosinenpickerei höchst erfolgreich: Globalisierung vergrößert für Unternehmen die Zahl der Optionen, aus denen sie wählen können. Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich ihren Standort nicht aussuchen können.

Diesen Vorzügen stehen auch eine Reihe von Nachteilen gegenüber. Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft wird im Wesentlichen durch die hohen Organisationskosten, regulatorische Kosten und Transportkosten gebremst:

  • Die Kosten für eine weltumspannende Organisation sind enorm. Ein hoher Aufwand ist erforderlich, damit internationale Unternehmensstandorte sinnvoll ineinander greifen. Unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen, Unternehmenskulturen und lokale Gegebenheiten wollen berücksichtigt werden. Trotzdem muss das Unternehmen auch international einem Takt folgen.
  • Regulatorischer Reibungsverlust. Auch außerhalb des eigenen Unternehmens entstehen Reibungsverluste. Unterschiedliche Gesetze - von der Bauvorschrift bis zum Wettbewerbsrecht - wollen beachtet werden. Externe Experten, Berater, Anwälte und Lobbyisten müssen für eine Internationalisierung angeheuert werden und verursachen weitere Kosten, bevor der erste Cent verdient wurde.
  • Günstige Produktion, weiter Transport. Auch die Vorteile einer weltumspannenden Produktion sind begrenzt: Günstige Arbeitslöhne werden in Ländern erzielt, die (aufgrund der günstigen Löhne) als Absatzmärkte ausscheiden. Also müssen die Waren weit transportiert werden - was den Produktionsvorteil zum Teil aufzehrt.

Transport- und Kommunikationskosten
Index (1930 = 100), in konstanten Preisen
Seit 1930 sind sowohl die Kosten für den See- und Lufttransport als auch die Telekommunikationskosten massiv gesunken.
Seit 1930 sind sowohl die Kosten für den See- und Lufttransport als auch die Telekommunikationskosten massiv gesunken. (Grafik: Bundeszentrale für politsche Bildung; Grafik: HighText Verlag) Quelle: www.bpb.de
In den 80er Jahren des vergangenen Jahrtausends hat sich eine weltweite Expansion daher nur für große Konzerne gelohnt. Nur bei den damals entstehenden multinationalen Konzernen standen entsprechende Umsätze den hohen Grundkosten gegenüber, die die internationale Ausbreitung mit sich brachte. Kleinere Unternehmen konnten dagegen kaum profitieren. Die Kosten hätten die Vorteile aufgefressen.

In den 90er Jahren begann sich die Globalisierung dann weiter zu beschleunigen. Insbesondere Produktionsstandorte in China und Asien wurden auch für den europäischen und amerikanischen Mittelstand lukrativ. In den 2000er Jahren nahm der weltweite Handel dann so weit an Fahrt auf, dass Asien längst zur Werkbank Europas und Amerikas geworden ist. Heute gibt es kaum mehr ein Produkt in unseren Warenhäusern, das nicht in Übersee gefertigt wurde - egal ob es sich um ein Smartphone, einen Turnschuh oder ein T-Shirt handelt.

Weltweite Warenexporte
Index (2000 = 100), in konstanten Preisen
Der weltweite Warenexport ist seit der Jahrtausendwende um 70 Prozent gestiegen.
Der weltweite Warenexport ist seit der Jahrtausendwende um 70 Prozent gestiegen. (Grafik: Bureau for Economic Policy Analysis / Jashuah (Wikimedia)) Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Volume_of_world_merchandise_exports.png#
Wurden Mitte der 80er Jahre weltweit noch Waren im Wert von jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar international gehandelt, war es laut WTO im Jahr 2012 fast der zehnfache Wert. Dies schlug sich in einem Volumen nieder, das in 122 Millionen Standardcontainer passt, die über See transportiert wurden. Bis zum Jahr 2018 sollen laut Prognosen von IHS Global Insight   jährlich weitere 40 Millionen Standardcontainer hinzukommen.

Diese Entwicklung - die (relativ) sinkenden Kosten für Transport und Kommunikation und die parallele Verbreitung globaler Transport- und Kommunikationsnetze - haben neue Produktions-, Vermarktungs- und Absatzstrategien sowie einen allgemeinen globalen Austausch ermöglicht. Die globale Weltwirtschaft ist auf dem Weg in eine immer engere Vernetzung, die es auch kleineren Unternehmen erlaubt, von der Internationalisierung des Handels zu profitieren. Nach den multinationalen Konzernen entsteht eine Vernetzung auf mikroskopischer Basis: Micro-Multinationals entstehen - Kleinbetriebe, die international vernetzt sind.

Das Zeitalter der Micro-Multinationals steht bevor

Durch diese Entwicklung haben sich die Rahmenbedingungen inzwischen radikal verändert. Geografische Distanzen spielen in der Wirtschaft eine immer geringere Rolle.

1. Transport kostet fast nichts

Die Frachtkosten bewegen sich weltweit auf historisch niedrigem Nivau. Der Transport stellt für die meisten Güter keine Hürde mehr dar. (Bild: Horst Kowalewski/pixelio.de)
Bild: Horst Kowalewski/PIXELIO
Die Frachtkosten bewegen sich weltweit auf historisch niedrigem Nivau. Der Transport stellt für die meisten Güter keine Hürde mehr dar.

Transportkosten fallen in der heutigen Wirtschaft kaum noch ins Gewicht. Nur so ist zu erklären, warum fast alle Bekleidungsstücke, die wir heute in Europa kaufen können, in Asien produziert wurden - selbst wenn es sich um ein 9,90-Euro-Hemd vom Discounter handelt. Über 7.000 km hat ein in Bangladesch hergestelltes Hemd allein von der letzten Produktionsstätte bis in den Hamburger Hafen zurückgelegt. Schon das klingt unglaublich, erzählt aber noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Denn die Baumwolle wurde in den USA geerntet, zum Spinnen nach Indien transportiert, zum Färben nach Pakistan und zum Nähen nach Bangladesch. Die Knöpfe stammen aus China, wo sie aus Kunststoffabfällen hergestellt wurden, die in Europa gesammelt wurden.

Ähnlich lange Transportwege haben Faden, Verpackung und Etiketten hinter sich, bevor sie in der Nähstube konfektioniert und zu einem Ganzen zusammengefügt wurden. Ein einfaches Herrenhemd kann auf diese Weise rund 48.000 km Transportweg zusammenbringen, bevor es auf einem hiesigen Grabbeltisch verramscht wird, haben die Autoren des TV-Dokumentarfilms "Seeblind - Der wahre Preis der Frachtschifffahrt  " errechnet.

Möglich wird dies durch extrem niedrige Transportkosten, die die Containerschifffahrt erlaubt. Seither lohnt es sich sogar, europäische Pistazien zum Schälen nach China zu transportieren. Ein gängiger 20-Fuß-Schiffscontainer fasst 20 Tonnen Ladung und lässt sich derzeit für rund 300 Euro von Rotterdam nach Shenzhen transportieren - macht je Kilogramm gerade einmal 1,5 Euro-Cent. Das Tonnage-Überangebot der Reedereien - ausgelöst von immer größeren COntainerschiffen - lässt grüßen.

Diese extrem niedrigen Logistikkosten erklären den Transport-Irrsinn. Unterm Strich fällt es schwer, je Herrenhemd auch nur 20 Cent für den Transport auszugeben - selbst wenn alle Materialien insgesamt rund 48.000 km zurückgelegt haben.

2. Kommunikation kostet ebenso wenig

Auch die Kommunikationskosten haben sich - Glasfaser- und Internettechnik sei Dank - gegen null bewegt. Noch entscheidender als der reine Kostenvorteil ist aber die damit verbundene Steigerung der Qualität in der Vernetzung, die Verbesserung auf drei Ebenen mit sich bringt:

  1. Interne Verbesserung der Organisation
  2. Erschließung neuer Märkte
  3. Externe Vernetzung in der Produktion

Beinahe selbsterklärend ist die Tatsache, dass die Digitalisierung - angefangen von Fax, über Handy bis zur Videokonferenz - zahlreiche Tools hervorgebracht hat, die die Zusammenarbeit von Mitarbeitern über große Distanzen enorm erleichtern und die Kosten senken.

Viel bemerkenswerter ist aber die Tatsache, dass über Plattformen wie Ebay oder Amazon internationale Käufer-/Verkäufermärkte für eine ganz neue Zielgruppe aufgeschlossen werden. In der Wirtschaftslehre galt bislang die Regel, dass steigende (geografische) Entfernungen einen negativen Einfluss auf den Handel haben. Dieser Zusammenhang lässt sich zwar immer noch beobachten, doch die Wirkung hat sich enorm verändert. Steigt die Distanz um 10 Prozent, sinkt der Handel um 15 bis 20 Prozent, lautete die Faustregel in der allgemeinen Volkswirtschaft.

Ebay-Exporte: Wachstum ... ... und Erfolg
Im Zeitraum von 2010 bis 2014 stieg die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen bei Ebay, die in mehr als 15 Länder exportieren, um 55 Prozent.
Im Zeitraum von 2010 bis 2014 stieg die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen bei Ebay, die in mehr als 15 Länder exportieren, um 55 Prozent. (Grafik: ebay) Quelle: www.ebay.de
16 Prozent der offline tätigen Unternehmen exportieren nach drei Jahren noch in andere Länder - im Vergleich dazu liegt unter Ebay-Händlern der Anteil bei 71 Prozent. Zwischen 2010 und 2014 hat sich die Zahl der exportierenden Ebay-Händler daher mehr als verdoppelt.
16 Prozent der offline tätigen Unternehmen exportieren nach drei Jahren noch in andere Länder - im Vergleich dazu liegt unter Ebay-Händlern der Anteil bei 71 Prozent. Zwischen 2010 und 2014 hat sich die Zahl der exportierenden Ebay-Händler daher mehr als verdoppelt. (Grafik: www.ebay.de) Quelle: http://presse.ebay.de/sites/default/files/styles/keyvisual-press-release/public/Infographic_Germany_in_German-04-web_1.jpg?itok=nbY8k-Hb
Nicht so im Internet: Eine Studie des Marktplatzanbieters Ebay ergab, dass eine um zehn Prozent größere Entfernung den Handel lediglich um vier Prozent sinken lässt. Die intensivere Vernetzung auf dem Online-Marktplatz hebelt die alte volkswirtschaftliche Gesetzmäßigkeit weitgehend aus. Entsprechend verhält es sich mit zahlreichen anderen Parametern der Handelsplattform:

94 Prozent der kommerziellen Ebay-Händler verkaufen ihre Produkte international, während dieser Anteil im Handel insgesamt nur bei 16 Prozent liegt. Die Zahl der "Commercial Seller", die in mehr als 15 Länder exportieren, stieg zwischen 2010 und 2014 um etwa 55 Prozent. Wie stark die Hürden durch die Digitalisierung gesunken sind, zeigt insbesondere die Dynamik, die auf dem Online-Marktplatz herrscht:

Ebay-Händler sind stärker exportorientiert
Innerhalb eines Jahres können neu gegründete Unternehmen über den Handel bei Ebay in Deutschland 11 Prozent des Exportmarktes erreichen, Im Vergleich dazu erreichen europäische Unternehmen nur drei Prozent des Exportmarktes über traditionelle Handelswege.
Innerhalb eines Jahres können neu gegründete Unternehmen über den Handel bei Ebay in Deutschland 11 Prozent des Exportmarktes erreichen, Im Vergleich dazu erreichen europäische Unternehmen nur drei Prozent des Exportmarktes über traditionelle Handelswege. (Grafik: www.ebay.de) Quelle: www.ebay.de
Während in der realen Wirtschaft lediglich drei Prozent des (innereuropäischen) Exportvolumens von Unternehmen erwirtschaftet werden, die jünger als ein Jahr sind, können Newcomer und Start-ups auf dem Online-Marktplatz innerhalb des ersten Jahres einen Marktanteil von elf Prozent erreichen.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei Zusammenarbeit von Unternehmen untereinander zu erwarten: Schon heute lassen sich fast alle Produkte und Dienstleistungen im Internet zusammenstellen und einkaufen, die für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und -führung notwendig sind:

Die Wertschöpfungskette der Micro-Multinationals

  • Finanzierung:
    Über Crowdfunding-Plattformen wie Companisto  , Pling  , Kickstarter   oder Startnext   lässt sich die Finanzierung eines Start-ups zusammenstellen.

  • Marktforschung und Entwicklung:
    Kunden-Marktforschung kann man längst über Open-Innovation-Portale   und über soziale Plattformen wie Trnd   erledigen lassen.

  • Produktion:
    Auftragsfertiger lassen sich über Tools wie Alisource  , Crowdsourcing-Plattformen   wie Clickworker   oder Amazons Mechanical Turk   global zu niedrigen Preisen einkaufen.

  • Vertrieb:
    Dienstleistungen und physische Produkte lassen sich global über Online-Marktplätze wie Alibaba  , Amazon  , Rakuten   und Ebay   verkaufen.

  • Marketing:
    Globale Affiliate-Netze wie Commission Junction  , Tradedoubler   oder Zanox  erlauben genauso globale Marketingkampagnen wie Suchwortanzeigen bei Google Adwords   oder Bing  .

  • Logistik und Payment:
    Payment-Dienstleister wie Paypal   oder Wirecard   lassen sich inzwischen mit Micro-Multinationals ebenso bequem vom Schreibtisch aus nutzen wie die globalen Lieferservices von Hermes   bis UPS  .

Digitalisierung bringt weltweite Vernetzung voran

Dabei steckt die Vernetzung derzeit noch in den Kinderschuhen. Internationale B2B-Plattformen treiben ihre Expansion gerade erst voran. Neue Technologien eröffnen zudem neues Potenzial und treiben die Vernetzung weiter voran.

Datenbrillen erlauben es, die Vernetzung in der Wirtschaft noch weiter zu steigern. (Bild: obs/VW Volkswagen AG)
Bild: obs/VW Volkswagen AG
Datenbrillen erlauben es, die Vernetzung in der Wirtschaft noch weiter zu steigern.

Mit Industrie 4.0 steht gerade eine weitere Evolutionsstufe der Vernetzung bevor. Fabriken und Maschinen können direkt miteinander kommunizieren und eine Änderung im Produktdesign direkt an den entfernten Produzenten des betroffenen Teils durchreichen. Die Komplexität der Vernetzung kann eine Stufe erreichen, in der selbst beim tausende Kilometer entfernten Verpackungshersteller die Maschinen automatisch der Designänderung folgen, falls auch dort eine Anpassung nötig ist.

Verschiedene Produzenten, weltweit verteilte Maschinen und verstreute Ressourcen lassen sich auf diese Weise vernetzen, als stünden sie zusammen in einer Fabrikhalle - und binnen Tagen neu organisieren, wenn dies notwendig ist.

Anwendungen im Bereich von Virtual Reality beziehungsweise Augmented Reality ermöglichen in der Produktionsplanung und in der Qualitätssicherung eine Realitätsnähe, die beinahe an das Niveau heranreicht, das sich einem Prüfer vor Ort bietet. Mittels 3D-Scanner und 3D-Drucker lassen sich außerdem ortsunabhängig Testmuster anfertigen und prüfen.

Marktplätze wie Alisource   bieten bereits heute weit mehr als nur einen Katalog bestellbarer Produkte. Die chinesische Erfolgsplattform bietet darüber hinaus eine ganze Reihe von Dienstleistungen rund um das Produktsourcing: Versicherung, Logistik, Bezahldienst, Treuhänderservice, Vor-Ort-Inspektion des Zulieferers und Kreditvermittlung - die Hürden der Globalisierung sinken immer weiter. Weltweit verteilte Entwicklung und Design, Produktionsmaschinen und Zulieferer, Marketing und Vertrieb sind selbst für kleine Unternehmen einfacher.

Es ist absehbar, dass die entstehende Netzwerkstruktur die überlegene Organisationsform darstellt. Niedrige Einstiegshürden, geringe Kapitalbindung, hohe Flexibilität paaren sich mit einem großes Maß an Selbstorganisation und - den Prinzipien der Marktwirtschaft folgender - Selbstoptimierung. Ein multinationaler Konzern klassischer Prägung mag dagegen enorm kapitalkräftig sein, wirkt aber auch steif und unbeweglich.

In Zukunft wird nicht der Generalist, sondern das granulare Kleinunternehmen, das einen Teil der Wertschöpfungskette perfekt beherrscht, am Markt erfolgreich sein. Zugegeben: Neben dem Anbieter des Netzwerks. Denn - egal ob er Amazon, Ebay oder Alibaba heißt: Der Netzwerkanbieter wird - als universeller Gatekeeper - noch mächtiger sein, als heutige multinationale Konzerne.

Thema: Industrie 4.0: Der Siegeszug der Micro-Multinationals - und der Marktplätze

Kommentar von Dominik Grollmann

Globalisierung im Kleinen - Gefahr im Großen

Viele Unternehmen werden in den kommenden Jahren gezwungen sein, die Erfolgsrezepte der Micro-Multinationals zu lernen. Aber werden sie deswegen zu den neuen Big-Playern in der Wirtschaft? Diese Hoffnung wäre übertrieben.

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Dominik Grollmann, Analyst iBusiness (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
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