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Studie Employer-Marketing: Zeitenwechsel bei Agenturen
Bild: geralt/ Pixabay

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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Agenturen nutzen immer seltener klassische Stellenanzeigen zur Bewerberansprache.
Wir erleben einen Zeitenwechsel beim Employer-Marketing der deutschsprachigen Agenturen. Das geht aus der Auswertung der Stellenanzeigen hervor, die der Crawler der iBusiness Jobbörse Relation Browser auf den Online-Jobseiten von Agenturen und Dienstleistern der Interaktivbranche findet.

Hatte im März 2018 der deutschsprachige Jobmarkt der Interaktiv-Industrie mit knapp 7.700 gleichzeitig ausgeschriebenen offenen Stellen eine Höchstmarke erreicht - so viele wie noch nie seit Beginn unserer Auswertung im Jahr 2012 - so markierte der Jahreswechsel 2018/2019 mit knapp unter 5.000 offenen Stellen ein Drei-Jahres-Tief.

Zwischen März und September 2018 war die Zahl der gefundenen Stellenanzeigen von Woche zu Woche weniger geworden - um in den Monaten vor Weihnachten wieder die alte Menge zu erreichen. In den Folgewochen rund um die Weihnachtszeit nehmen mehr und mehr Agenturen ihre Stellenanzeigen aus dem Netz. Das ist generell nicht ungewöhnlich, verblüfft jedoch in der Zahl: Die Anzahl der gleichzeitig online sichtbaren Stellenanzeigen von Agenturen stürzt um ein Drittel ab. Erst Mitte Januar 2019 steigt diese Zahl langsam wieder.

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Laufende Interaktiv-Stellenanzeigen auf iBusiness.de/jobs Januar 2017 bis Januar 2019
(chart: HighText Verlag)


Aktuell sind knapp 5.300 Agentur-Stellenangebote auf iBusiness.de/jobs abrufbar. Die hohe Zahl von Interaktiv-Stellenangeboten macht das iBusiness-Jobportal zur weitaus größten Fach-Stellenbörse der deutschsprachigen Interaktivbranche. E

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Zu: Studie Employer-Marketing: Zeitenwechsel bei Agenturen

Der wichtigste Satz im Artikel: "59,1 Prozent der Kandidaten wollen angesprochen werden, anstatt sich selbst zu bewerben, das entspricht einer Steigerung von 20 Prozentpunkten seit 2012."

Nur eben nicht so wie man es seit Jahrhunderten gemacht hat. Und eben das ist das Problem!

Genau wie in vielen anderen Bereichen auch, wird sich die Wirtschaft auf die neuen Anforderungen umstellen müssen und nicht umgekehrt. Wenn ich bei der Grafik sehe, dass bei Agenturen auf Platz 1 steht "Suche über Social-Media", hab ich ja bereits das Kernproblem. Mitarbeiter kann man nicht länger suchen! Mit Zahlen, Daten & Fakten sind Unternehmen maximal vergleichbar! Agenturen müssen sich wandeln,wenn sie noch Bewerber bekommen wollen. Von Rercruitment-Agenturen zu einem Schmelztiegel aus Werbeagentur, Social-Media und Online-Marketing Center.

Denn das Zauberwort heisst Begeisterung. Nur wer Bewerber begeistert, lange bevor er eine Stellenofferte unterbreitet, wird noch Bewerber bekommen. Also eine authentische & glaubwürdige Arbeitgeber-Marke, die den social proof in den sozialen Medien stand hält! Wir kümmern uns zwar vorwiegend im Bereich Gesundheitswesen, also bei Praxen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Ärzte um die Darstellung als Arbeitgeber-Marke. Aber auch dort sind die meisten nach wie vor erfolglos mit Stellenanzeigen in Jobportalen und Social-Media unterwegs.

Warum? Unter https://www.geruweb.de/personalproblem-im-gesundheitsmanagement/ kann man an einem Beispiel nachlesen, wie Einrichtungen zwar schon vermuten wo der Hase im Pfeffer liegt, aber sich dem noch sehr zögerlich stellen. Das Image das ein Unternehmen bei Bewerbern hat, muss passen und dann auch den Bewerbern unterhaltsam und Social-Media-gerecht präsentiert werden.

Einmal mehr werden Unternehmen jetzt bestraft die sich aus Bequemlichkeit, Angst oder Unkenntnis aus allen sozialen Medien bewusst rausgehalten haben. Erst waren es die Kunden die sie dort verloren haben. jetzt sind es die Arbeitskräfte.

Wenn es dabei bleibt, werden nur noch junge innovative Startups überhaupt qualifizierte Bewerber bekommen. Denn die verstehen, dass Work-Life-Balance und Wohlfühlfaktor inkl. Emotionen auf vielen Ebenen heute wichtiger sind als 1,5¤ mehr oder weniger die Stunde!
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