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Performance-Marketing 2019: Wie Amazon von Google das SEA klaut
27.02.2019 1st-Party-Daten, Instagram-Stories und Amazons Griff nach den SEA-Budgets der Performance-Kunden - das und mehr sind die Performance-Marketing-Trends, die Marken in 2019 kennen müssen.
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iBusiness stellte schon 2018 in seiner Trendanalyse für Performance-Marketing fest, wie sehr Data, KI und Automation das Zeug haben, Marken von ihren Agenturen zu emanzipieren: Eigene Daten, mittels KI ausgewertet und schließlich in automatisierte Kampagnen überführt - das hat das Zeug, die Performance-Agentur theoretisch überflüssig und die Werbetreibenden autonom zu machen. De facto aber sieht es 2019 so aus, dass die neuen Technologien die Marken immer wieder vor alte Fragen stellen: "Hat man die Daten, fragt man sich auch 2019 noch: Was mache ich nun damit", sagt Performance- und Growth-Marketing-Experte Bernhard Kalhammer, Mitbegründer der Kinoheld GmbH . "Die Grundherausforderungen bleiben: Was ist mein Ziel, das ich mit den Daten erreichen möchte und was genau mache ich dabei dann anders als der Wettbewerber? Wie erreiche ich etwa Personalisierung jenseits des Namens?"
Ähnlich sieht es bei der KI aus: "Künstliche Intelligenz spart Zeit und Aufwand beim Aufsetzen einer Kampagne oder Reportings, doch für viele andere Aspekte - wie Strategie, Setup der Kanäle - gibt es noch keine KI-Tools." sagt Lukas Schertel, Head of Display Advertising & RTA bei der Agentur Explido iProspect : "Manchmal versuchen sich dann unzureichend ausgebildete Mitarbeiter daran und es geht schief - und so landet das Thema wieder zurück bei den Agenturen." Und Bernhard Kalhammer bemerkt: "Es geht zwar voran bei den Themen KI oder Automation, aber will man das inhouse abbilden, benötigt man Fachleute. Nicht umsonst gibt es für komplexe Lösungen eigene Agenturen, die nichts anderes tun als diese Software zu implementieren."
Tatsächlich gibt es Fälle, in denen kanalübergreifende Kampagnen automatisiert funktionieren: Wenn sie innerhalb eines Ökosystems stattfinden, sagt Lukas Schertel: "Facebook etwa kann eine Kampagne automatisiert von sich zu Tochter Instagram und zurück laufen lassen und es gibt bessere Ergebnisse als wenn ein Mensch dahintersitzt." So etwas funktioniere auch innerhalb der Kosmen von Amazon oder Google - aber nicht darüber hinaus.
So wird der Alltag im Performance-Marketing 2019 weniger von den Höhenflügen neuer Technologien dominiert als von ihrer Erkundung und Optimierung in einem noch deutlich begrenzten Umfeld; darüber hinaus steht das Performance-Marketing-Jahr im Zeichen weiterer Trends.
Trend: Amazon SEA
Wie man Amazon so nutzt, dass man damit die eigene Marke stärkt, hat iBusiness in den Analysen Was Shops gegen die Amazon-Gefahr tun können und Sechs Wege aus Amazons Griff beleuchtet.
