Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Interaktiv-Trends 2010 (12): Mobile Usage

31.12.2009 Smartphone, Netbook, Notebook oder EBook-Reader: Den Kampf um die Vorherrschaft bei mobilen Endgeräten entscheiden die Anbieter für sich, die Office-Funktionen und Lifestyle-Komponenten in einem Gerät vereinen können. Vorreiter hierbei sind aber nicht die Endgerätehersteller, die Trends beim Thema Mobile Usage setzen andere.

 (Bild: SXC.hu/Rajesh Sundaram)
Bild: SXC.hu/Rajesh Sundaram
 (Bild: SXC.hu/Rajesh Sundaram)
Bild: SXC.hu/Rajesh Sundaram
Der Trend beim mobilen Endgerät geht zum multimedialen Alleskönner. Handys ersetzen schon jetzt Navigationsgeräte und MP3-Player. Weiter reicht die Gerätekonvergenz aber auch schon nicht mehr. Denn die großen Player beweisen immer wieder aufs Neue, dass gegen den Endgerätewildwuchs im Mobilmarkt kein Kraut gewachsen ist: Im Januar will Google   Medienberichten zufolge   sein eigenes Smartphone mit Namen "Nexus One" auf den Markt bringen und damit iPhone   & Co. Paroli bieten.

Im noch recht jungen EBook-Markt wetteifern schon jetzt allein mehrere Dutzend namhafte Anbieter um die Marktführerschaft, allen voran Amazon mit seinem Kindle   und Sony mit dem PRS-600 mit Touchscreen   (vgl. auch iBusiness Executive Summary 7/2009). Die Konvergenz funktioniert eher über Apps. So hat Amazon kürzlich seine kostenlose Kindle-App international, darunter auch in Deutschland, für iPhone und iPod Touch bereitgestellt. Kindle-Versionen für Mac und für Blackberry sollen in Kürze folgen.

 (Bild: Boy Genius Report)
Bild: Boy Genius Report



Die Vielfalt bei EBook-Readern, Notebooks und Smartphones macht Endnutzern die Suche nach dem optimalen Gerät oder der optimalen Kombination aus mehreren Geräten schwerer. Der Vorteil ist aber, dass sich das Ergebnis feiner an die eigenen mobilen Gewohnheiten anpassen lässt. Soweit die Theorie. In der Praxis scheitert die mobile Nutzung vieler Dienste und Webangebote noch an schlechter Usability. Voraussetzung für eine bedienbare mobile Website ist, keinen gerätespezifischen Ansatz (z. B. das iPhone) zu wählen, sondern eine geräteunabhängige Interaktion zwischen Nutzer und Angebot ins Zentrum der Entwicklung zu rücken, fordern Usability-Experten, wie beispielsweise Peter Rozek  : "Weder ein bestimmtes Gerät noch ein spezielles User Interface sind zu bedienen. User Experience beim mobilen Webdesign bedeutet, ein effektives, effizientes und zufriedenstellendes Interface-Design zu gestalten und die technischen Standards zu berücksichtigen." Gewohnheiten mobil zu bedienen heißt, den Nutzer dort abzuholen, wo er ist und seine Eigenheiten und sein soziales und situatives Umfeld zu berücksichtigen - und das Ganze auch in für unterschiedliche Geräte kompatibler Form.

Dieses Prinzip verkörpert Twitter   derzeit wie kaum ein anderer Anbieter. Der Microbloggingdienst verzeichnet zunehmend Tweets, die über das Handy und immer weniger über die Weboberfläche eingespeist werden. Eine entscheidende Rolle spielt Drittanbietersoftware (vgl. "Wie Twitter künftig Geld verdienen kann"). Der Löwenanteil der Zugriffe entfällt auf APIs. Hingegen beziffern Experten den Anteil an Zugriffen über die Webschnittstelle nur noch auf weniger als 20 Prozent.

Über APIs ebnet sich für Twitter endlich der Weg in die Monetarisierung des Dienstes. Denn jeder Site-Betreiber, der Twitter über eine eigene Schnittstelle integriert, betreibt einen technischen und finanziellen Aufwand. So könnte Twitter API-Services künftig gut monetarisieren, beispielsweise mittels Gebühren für High-Traffic-Services oder mit Auslieferung von Textwerbung über die API, skizziert Magdalena Böttger , Business Development Manager bei Netvibes  . Netvibes selbst hat jüngst ein "Universal Widget API" (UWA) veröffentlicht. Damit können Entwickler Widgets entwickeln, die auf verschiedenen Webportalen und mit unterschiedlichen Produkten eingesetzt werden können. Damit entfällt die Anpassung einzelner Widgets an einzelne Anwendungen oder Dienste.

 (Bild: Netvibes)
Bild: Netvibes



Twitter zeigt exemplarisch, wohin 2010 der Trend geht, nämlich zum Widget-Web - stationär und mobil: Schon jetzt twittert jeder Zweite nicht über die Website des Microbloggingdienstes, sondern über Drittanbieter, oft auch übers Handy. Die Nutzer sind inzwischen ans Zwitschern per API gewohnt. Und ihre Zahl steigt monatlich.

Thema: Interaktiv-Trends 2010 (12): Mobile Usage

Kommentar von Joachim Graf

Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2010!

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2010. Ich freue mich auf eine noch intensivere Zusammenarbeit im kommenden Jahr und hoffe, Sie bleiben uns gewogen.

Ihr
Joachim Graf

Weiterlesen
 (Michael Poganiatz)
Bild: Michael Poganiatz
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Tim Schüning)
Bild: Tim Schüning
Tim Schüning
(SQLI Deutschland GmbH)
 (Jörg Oberdieck)
Bild: Jörg Oberdieck
Jörg Oberdieck
(SQLI Deutschland GmbH)
 (Mathias Kossmann)
Bild: Mathias Kossmann
Mathias Kossmann
(SQLI Deutschland GmbH)

Wie MACH-Architektur Ihre Basis für eine flexible Customer Experience wird

Microservices, APIs, Cloud- und Headless-Architektur erlauben es, digitale Erfahrungen leicht anzupassen und dienen als Basis für Omnichannel-Systeme der Zukunft. Das Webinar zeigt, wann es Sinn macht, auf MACH umzusteigen und liefert Best Practices zur Transformation einer monolithischen hin zu einer MACH Architektur.

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: