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Interaktiv-Trends 2013 (8): Ausländische Onlineshops werden zur Konkurrenz im Heimatmarkt

24.12.2012 Deutschland ist der größte ECommerce-Markt Europas. In den kommenden Monaten und Jahren werden im Zuge der Globalisierung immer mehr ausländische Shopbetreiber versuchen hierzulande Fuß zu fassen.

 (Bild: NASA)
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Während sich ein Großteil der deutschen Onlinehändler mit Strategien zur Internationalisierung schwer tut, haben internationale Shopbetreiber längst den stetig wachsenden deutschen ECommerce-Markt anfokussiert. In den kommenden Monaten müssen etablierte heimische Onlineplayer stärker mit internationaler Konkurrenz rechnen, beispielsweise Asos.com  . Er zählt zu den größten unabhängigen Onlinehändlern für Mode und Schönheitsprodukte und existiert bereits seit Juni 2000. Der Onlinehändler ist in 200 Ländern aktiv, darunter Deutschland. Knapp 60 Prozent seines Umsatzes werden außerhalb des Heimatmarktes Großbritannien generiert. Am 19. November hat ein weiterer globaler Player seinen deutschen Onlineshop eröffnet: Marks & Spencer  , der größte britische Bekleidungseinzelhändler. Deutsche Kunden zählt der Shop schon jetzt zu den Top-Einkäufern.

Die chinesische Modemarke Bosideng hat mit der B2B-Handelsplattform Keen On Fashion   nun auch den deutschen Markt betreten. Die Kernkompetenz der Bosideng Group, mit Sitz in Changshu, liegt seit der Firmengründung im Jahr 1976 in der Herstellung von Premium-Daunenbekleidung, mit der sie sich seit 1995 als Marktführer in China behaupten.

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Ebenfalls aus China stammt die Plattform 360buy.com  , das asiatische Pendant zu Amazon. Der Erfolg der 360buy Group habe es notwendig gemacht, auch den internationalen Kunden Zugang zu den chinesischen Produkten von hoher Qualität zu niedrigem Preis zu ermöglichen, heißt es auf der Homepage des Onlinehändlers. Geliefert werden die Waren zum Beispiel per DHL oder UPS in 35 Länder außerhalb Chinas. Dazu zählen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Für schnellere Lieferzeiten im Ausland sollen internationale Logistikzentren aufgebaut werden. Die Liste der ausländischen Shops mit deutschen Auftritten ist lang. Auch im kommenden Jahr werden neue Player den deutschen Markt betreten. Aber auch anderes herum wird ein Schuh draus.

So suchen deutsche Verbraucher sich auch außerhalb der Landesgrenzen neue Optionen, um ihre Konsumlust zu befriedigen. 60 Prozent der deutschen Onlinenutzer haben schon einmal in einem ausländischen Onlineshop bestellt, wie eine Untersuchung von Ebay   ergeben hat. Dabei werden vor allem Produkte erworben, die in Deutschland entweder nicht erhältlich sind (85 Prozent), oder nur zu einem höheren Preis (77 Prozent) gekauft werden können. Die ausländischen Lieblingsmärkte der Deutschen sind Großbritannien und die USA. Mehr als ein Drittel der Internetnutzer hat hier in den letzten zwölf Monaten eingekauft (37 Prozent in Großbritannien; 36 Prozent in den USA).

 (Bild: Ebay)
Bild: Ebay

Thema: Interaktiv-Trends 2013 (8): Ausländische Onlineshops werden zur Konkurrenz im Heimatmarkt

Kommentar von Susan Rönisch

Frohe Weihnachten!

Das gesamte iBusiness-Team und ich wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2013.

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Susan Rönisch (Hightext)
Bild: Hightext
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