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Wenige Unternehmen glauben an Rückkehr zum Status vor der Krise

19.05.2020 In einer weltweiten Untersuchung von 4.000 Unternehmen prognostiziert nicht einmal jedes fünfte (17 Prozent), dass es in Zukunft so weitergehen werde wie vor der Krise.

 (Bild: Unsplash/ Pixabay)
Bild: Unsplash/ Pixabay
Vielmehr erwarten die Unternehmen deutliche Veränderungen in Führung, Strukturen und Prozessen. Vor allem virtuelle Führung (für 63 Prozent wichtigste Veränderung) und Kostenmanagement (47 Prozent) werden im Fokus stehen. Die neuen Formen der virtuellen Zusammenarbeit haben gezeigt, dass Führungskräfte sich auf eine andere Realität einstellen müssen. Umso wichtiger ist das persönliche Zwiegespräch zuletzt als Führungsinstrument geworden. So kämpfen Führungskräfte zum einen mit einem gefühlten Kontrollverlust. Zum anderen fällt es ihnen schwer, ihre Mannschaft im Home Office motiviert zu halten - vor allem dann, wenn es überwiegend negative Nachrichten zu verkünden gibt. Umso wichtiger sei das persönliche Zwiegespräch zuletzt als Führungsinstrument geworden, ergibt die Umfrage der die Organisations- und Personalberatung Korn Ferry zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Und so sagen 42 Prozent der befragten Unternehmen, dass diese Form der Gesprächsführung für die künftige Kommunikation eine zentrale Rolle spielen wird. 34 Prozent prognostizieren, dass ihre Unternehmen sich künftig mehr auf eine Stärkung von Engagement und Motivation konzentrieren muss. 32 Prozent setzen dafür neue oder verbesserte Skills und Fähigkeiten ihrer Führungskräfte voraus.

Kosten nach der Krise verschärft im Fokus sein

Bereits jetzt sagen 47 Prozent, dass sie auch nach der Krise eine hohe Disziplin im Kostenmanagement an den Tag legen werden. Dazu gehört auch, Personalkosten künftig flexibler zu halten. Das sagt jedes dritte befragte Unternehmen (31 Prozent). 21 Prozent prognostizieren einen neuen und dynamischeren Umgang in der Festlegung von Leistungsboni. Die gleiche Anzahl sieht ihr Unternehmen in einer Re-Positionierung oder gar Restrukturierung. Und 16 Prozent sagen schon jetzt, dass sie künftig bei internen Aktivitäten genauer prüfen werden, welchen Einfluss diese wirklich auf das Geschäft haben.

Ein Drittel der Unternehmen hat angegeben, dass sich die Krise signifikant auf den Jahresumsatz auswirken wird (15 bis 30 Prozent weniger Umsatz als im letzten Geschäftsjahr). 13 Prozent sehen noch ernstere Auswirkungen. Sie rechnen mit 30 bis 50 Prozent Umsatzrückgang.

(Autor: Susan Rönisch )

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