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Interaktiv-Trends 2014 (1): Konsolidierung im E-Commerce
07.01.2014 Viele, vor allem kleine Onlinehändler kämpfen mit der immer größer werdenden Konkurrenz. Die ECommerce-Umsätze rechnen sich einfach nicht. Das Jahr 2014 werden etliche von ihnen nicht überleben.
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Die Plätze zwei bis zehn im iBusiness-Onlineshop-Ranking wiegen ebenfalls schwer: Im vergangenen Jahr erwirtschafteten allein die Top 10 zusammen 35 Prozent des ECommerce-Gesamtumsatzes. Deshalb haben es gerade die kleineren Onlineshops - allen voran kleine Pure Player - immer schwerer, sich online gegen die Konkurrenz zu behaupten.
Die Konkurrenz kommt von allen Seiten
Im Laufe des Jahres 2014 ist es nun soweit, dass wir den Beginn der Konsolidierung unter Onlinehändlern sehen werden. Durch die wachsende Konkurrenz von
- Markenshops, die vermehrt online gehen,
- stationären Händler, die einen Onlineshop eröffnen, und
- wagniskapitalfinanzierten Shops, die die Preise drücken,
Diese Welle bewirkt aber nicht nur eine Schließung von Shops: Andere wiederum werden fusionieren, um aus der Nische herauszukommen oder sie zumindest zu vergrößern, Synergieeffekte bei Marketing, SEO oder Logistik nutzen zu können und gleichzeitig die Reichweite zu erhöhen. Oder Konkurrenten werden sich gegenseitig übernehmen, sodass die Vielfalt sinkt und große Shops noch größer werden.
Alle Shops, denen das Alleinstellungsmerkmal fehlt, die nicht selbst als Markenartikler auftreten und die kleine Skalierungseffekte nutzen können, werden es nicht nur in den nächsten zwölf Monaten schwer haben - sondern auch darüber hinaus.

